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Ihr Tagebuch zeigt: Zum Traumbody kommt man nicht mit Chips!

Fünf bis sechs Mal die Woche hartes Krafttraining, Kaugummi kauen statt Chips futtern und in Tupperware mitgebrachtes Essen im Restaurant: Personal Coach Eva Saischegg dokumentierte für WOMAN ihren Fitness-Lifestyle, den sie seit Jahren konsequent durchzieht.

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Ihr Tagebuch zeigt: Zum Traumbody kommt man nicht mit Chips!

Ihr folgen 145.000 Fans auf Instagram. Dort präsentiert die Personal Trainerin regelmäßig ihre eigenen Workout-Erfolge, berichtet von ihrem strengen Lifestyle und postet auch Übungen für Sportinteressierte.

© Tom Binder

Boah, dieser Body! Da kann man schon neidisch werden, wenn man den definierten Körper von Personal Trainerin Eva Saischegg, 23, sieht. Wenn man aber mitbekommt, wie viel Arbeit und Verzicht hinter der sportlichen Form steckt, schaut 's schon wieder ein bisschen anders aus. Viele Genussmomente sind da nämlich nicht drin. Stattdessen heißt es fast täglich schwitzen im Fitnessstudio und sehr kontrolliert essen. Eva fasziniert genau das: "Ich liebe das harte Training, die körperlichen wie mentalen Fortschritte und die ständige Herausforderung." Für uns hat sie ihren Alltag eine Woche lang protokolliert:

MONTAG

Frühstück: 1 Glas Zitronenwasser und schwarzer Kaffee mit Süßstoff. Danach geht 's ins Gym. Ich trainiere fünf bis sechs Mal die Woche, heute Beine und Po, dann noch 30 Minuten auf den Stepper. Ich bin sehr motiviert! Außerdem auf meiner To-do-Liste: Food-Shopping. Mein Einkaufskorb besteht fast immer aus Hühnerfilet, Gemüse, Obst, Haferflocken, Reis, Magertopfen, Milch, Schinken und Reiswaffeln. Heute am Menüplan: Huhn mit Reis und Brokkoli, seit Jahren mein Lieblingsessen. Davon koche ich eine doppelte Portion für abends. Ich wiege alles ab, um den Überblick über meine Kalorien zu behalten. Später beantworte ich Mails, erstelle Trainings-und Ernährungspläne und lerne für mein Mathe-und Biologiestudium. Ich gehe früh ins Bett. Genug Schlaf ist wichtig für den Trainingsfortschritt.

2016 und 2017 Jahr wurde Eva österreichische Bikini-Fitness-Meisterin. 2015 war sie Vizemeisterin. Solche Bewerbe bedeuten hartes Trainig und eine noch härtere Diät.

DIENSTAG

Ich esse erst am frühen Nachmittag. Intermittierendes Fasten finde ich toll, da ich morgens Kalorien einsparen kann. Heute am Programm: Zwei Personal Trainings, ich trainiere am Abend - Rücken, Schultern und Bauch. Davor muss ich noch was in der Stadt erledigen. Ich gehe an Bäckereien vorbei und hätte echt Lust auf ein Käsestangerl, aber ich bleibe stark. Gebäck gibt es bei mir nur sehr selten. Später verbringe ich einen TV-Abend mit meinem Freund. Anstatt Chips zu naschen, denke ich an meine Ziele und kaue Kaugummi.

MITTWOCH

Am Vormittag steht ein Fotoshooting an. Gegessen wird danach. Ich mache mir Pancakes mit Eiklar, Proteinpulver, Kokosmehl, Nüssen und Süßstoff. Am Nachmittag lerne ich für die Uni. Mit dem Training pausiere ich, obwohl ich irgendwie gern was machen würde, aber auch die Regeneration ist sehr wichtig. Stattdessen gehe ich mit einer Freundin spazieren. Ich snacke drei harte Eier, Maiswaffeln mit Schinken und einen Apfel. Vor dem Schlafen esse ich eine Portion Huhn mit Reis.

DONNERSTAG

Ich gehe direkt zum Sport und stelle einen neuen persönlichen Rekord im Kreuzheben auf: 5 Mal 100 Kilo. Das freut mich sehr! Mittags koche ich Lachs und Kartoffel. Ich hab Lust auf ein kleines Stück Schokolade. Soll ich oder soll ich nicht?! Ich entscheide mich dafür, das hab ich mir nach dem Sport verdient. Zwischendurch gibt 's einen Protein-Shake und Obst. Am Abend schneide ich ein YouTube-Video und nasche dabei ein selbstgemachtes Eis aus Magertopfen und Himbeeren.

Eine ihrer Lieblingsspeisen: Pizza. Die kommt bei der Personal Trainerin aber selten auf den Teller. Sie achtet streng auf eine kalorienbewusste Ernährung.

FREITAG

Es steht ein stressiger Tag bevor: ein Business-Termin, zwei Personal Coachings. Mein Training absolviere ich trotzdem, #noexcuses. Am Abend habe ich mit meinem Freund ein Pizza-Date, weshalb es tagsüber für mich nur Magertopfen mit Himbeeren gibt. Ich liebe Pizza über alles, aber ich hab es auch schon vier Monate ohne ausgehalten. In der Wettkampfvorbereitung muss man eisern durchhalten. Derzeit gestalte ich meine Ernährung flexibler.

SAMSTAG

An meinem trainingsfreien Tag gehe ich mit meiner Mama schwimmen. Ich koche mein Essen vor, damit ich später nicht auf die Idee komme, etwas anderes zu bestellen. Zu Mittag gehen wir ins Restaurant, ich habe meine Tupperbox dabei und esse mein kaltes Rindfleisch mit Gemüse, obwohl mir etwas von der Speisekarte gerade lieber wäre. Abends treffe ich mich mit einer Freundin in einer Bar. Sie trinkt Gin Tonic, ich Cola Zero. Mir schmeckt Alkohol überhaupt nicht, darauf zu verzichten, fällt mir am leichtesten. Wir tanzen, um drei Uhr falle ich erschöpft ins Bett.

SONNTAG

Ich schlafe bis elf Uhr aus, bin trotzdem müde. Deshalb kommt es bei mir nicht so oft vor, dass ich weggehe. Meine Leistung im Sport ist mir wichtiger als eine durchzechte Nacht. Ich muss zum Beintraining, fühle mich aber nicht wirklich danach. Anfangs fällt es mir schwer und ich drücke heute definitiv weniger Gewicht als sonst. Zu Hause koche ich mir eine große Portion Haferbrei mit Eiweißpulver, eine meiner Lieblingsmahlzeiten. Da heute noch ein paar Kalorien offen sind, kommt oben Kinderschokolade drauf. Zu Beginn meiner Trainingszeit hatte ich einen sehr strengen Ernährungsplan, habe monatelang täglich dasselbe gegessen, Zucker war komplett verboten. Mittlerweile hab ich eine gute Balance für mich gefunden.