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WOMAN testet: DIY-Rosenblätter-Blush

Seinen Pinsel in Rosenblüten eintauchen zu wollen, um die Wangen zu pudern, klingt unnötig, ist aber super-fancy! Wir haben einen DIY-Blush gebastelt!

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WOMAN testet: DIY-Rosenblätter-Blush
© Bilder der Autorin

Vor einigen Monaten wurde die Beauty-Welt ein bisschen erschüttert: VloggerInnen tauchten ihre Pinsel in eine Rose und brachten so ihr Gesicht zu Leuchten! Die Rede ist von dieser Make-Up-Rose:

Das war der Blush "La Rose" von Lancome. War deshalb, weil das Limited Edition Puder nur für kurze Zeit in dieser extravaganten Form zu haben war. Ich meine, wie avantgardistisch ist das bitte, sich sein Puder von den Blüten einer Blume zu pflücken? Herrlich dekadent und in dieser Form auch ziemlich unbezahlbar. 60 Dollar kostete das gute Teil, was für ein Produkt einfach zu viel ist, bei dem man nicht einmal feststellen kann, wann es beginnt, leer zu sein.

Trotzdem ist mir diese Make-Up-Rose nicht aus dem Kopf gegangen. Es müsste doch einen Weg geben, die Magie zuhause nachzubauen! Und den gibt es, natürlich. Denn die DIY-Welt ist auf Zack und hatte schon einige gute Ideen parat. Das Beste daran: Der Highlighter und/oder Blush ist günstiger, als man glauben würde.

Man braucht eine Plastikrose, einen Highlighter oder Blush, Kokosöl und einen Behälter. Für letzteres eignet sich ein süßes Gefäß vom Flohmarkt, aber auch ein netter Teelichthalter. Man kann auch ein bisschen Lieblingsparfum in das Projekt integrieren, aber das ist optional.

Der grobe Ablauf: Man zerlegt die Rose, schneidet einzelne Blüten aus. Auch der Blush wrd zerstört und fein zerstampft. Das Kokosöl wird in der Mikrowelle geschmolzen (man kann auch anderes Beauty-Öl nehmen, wenn man eins hat). Alles wird zu einer flüssigen, aber nicht zu flüssigen Mischung verrührt. Schließlich malt man die einzelnen Blätter an - Vorder- und Rückseite! Dann trocknen lassen. Fertig!

© Video: VGN

So weit, so gut: Ein ziemlich einfaches Konzept, dem auch DIY-AnfängerInnen gut folgen können. Das Parfum kann man übrigens am Ende über die fertigen Blüten sprühen, oder gleich beim Mischprozess, wenn man Blush und das Öl vermengt.

Erste Änderungswünsche fallen dann beim Trocknen auf: Kokosöl möchte nämlich nicht wirklich eintrocknen. Und es ist auch kontraproduktiv, wenn man die Blätter mit einem Föhn bearbeitet, denn durch die Wärme schmilzt alles wieder.

Doch mir kann man nichts vormachen: Was tut man, wenn man im Sommer vor lauter Schweiß im Gesicht glänzt? Man haut eine Menge transparentes Puder drauf! Und das habe ich auch bei den angetrockneten Blättern gemacht: Einfach beide Seiten mit Puder bestäubt und dann schon ins Gefäß umgetütet!

© Video: VGN

Das Ergebnis ist ziemlich perfekt! Ja, es ist keine ganze Rose, aber es schaut trotzdem sehr extravagant aus! Und auch mit der Farbe bin ich sehr zufrieden, obwohl die Versuche auf der Hand eher mau ausgefallen sind. Auf den Bäckchen muss man aber fast schon aufpassen, dass man nicht zu viel erwischt.

Rosenblush!!