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DM Frauenlauf: WOMAN verrät Ihnen die besten Tipps für Ihr Lauftraining

Am 22. Mai ist es wieder soweit. Dieses Jahr laufen 25.000 Frauen bei Europas größtem Frauenlauf über die Ziellinie. Damit Sie bis dahin fit sind, hat WOMAN die besten Tipps gegen anfängliche Schwierigkeiten nach der Winter-Trainingspause. Übrigens: Die Anmeldefrist läuft bereits seit 1. März auf www.oesterreichischerdmfrauenlauf.at. Lassen Sie sich nicht zu lange Zeit. 2010 waren bereits nach 45 Tagen alle Startplätze vergeben.


DM Frauenlauf: WOMAN verrät Ihnen die besten Tipps für Ihr Lauftraining
© Thinkstock

Ich komme immer gleich außer Atem...
Gerade wenn man noch nicht trainiert ist, arbeitet die Lunge oft nicht effizient genug. Kein Wunder, auch sie muss sich erst an die neue Anstrengung gewöhnen. Lassen Sie sich von diesen Anfangs- schwierigkeiten nicht vom Laufen abhalten. Ihre Lungen arbeiten mit jedem Training besser! Bis es soweit ist, laufen Sie langsamer. „Man kann gar nicht zu langsam laufen“, weiß Laufexpertin und Frauenlauf-Initiatorin Ilse Dippmann. Als Faustregel gilt: Sie sollten sich beim Laufen immer noch gut unterhalten können. Wenn nicht, dann ist der Puls zu hoch und Sie müssen einen Gang herunterschalten. Und wenn das alles nicht geht, dann laufen und gehen Sie abwechselnd. Am Anfang jeweils eine Minute. Im Lauf des Trainings steigern Sie die Laufintervalle auf drei Minuten, dazwischen bleibt eine Minute gehen. Sie werden sehen: Die Puste ist bald kein Problem mehr.

Ich komme oft nicht so richtig in die Gänge...
Viele Läufer starten viel zu schnell. Das kann aber den ganzen Lauf zunichte machen. Denn die Herzfrequenz darf nur langsam gesteigert werden, die Muskulatur muss sich erst aufwärmen. Kommt es durch einen zu schnellen Start zu einem Sauerstoffmangel in der Muskulatur, übersäuert diese und hemmt die Bewegung, ein schwerer Schritt ist die Folge. Es ist dann extrem schwierig, doch noch zu einem lockeren Laufstil zu finden. Als Laufanfänger sind zwei bis drei Gehminuten, die dann in langsames Laufen übergehen, ideal. Nach 15 Minuten ist der Körper gut aufgewärmt.

Was mache ich gegen Seitenstechen?
Die Stiche in der Seite können dem Laufspaß ziemlich schnell ein Ende setzen. Und da man nicht einmal genau weiß, wieso sie eigentlich auftreten, ist es schwer, ihnen den Kampfanzusagen. Fest steht, dass sie nicht durch falsches Atmen kommen. Viel eher sind zu schnelles Laufen oder ein voller Magen die Ursache. Obwohl auch hier viele Läufer andere Erfahrungen gemacht haben. Wenn die schmerzhaften Stiche kommen – vor denen übrigens auch Profisportler nicht gefeit sind –, sollten Sie ihr Tempo verlangsamen, eventuell sogar eine Weile gehen, bis die Schmerzenwieder vorbei sind. Alles andere hat leider nur sehr wenig Nutzen.

Muss es ein Sportgetränk sein?
Wasser ist natürlich immer ein idealer Durstlöscher, nach anstrengender sportlicher Betätigung darf es aber ruhig auch einmal etwas mehr sein. Ab einer halben Stunde Training sollten dem Körper Kohlehydrate und Elektrolyte, die durch das Schwitzen verloren gegangen sind, gezielt wieder zugeführt werden. Spezielle Sportgetränke bieten dafür genau den richtigen Mix. Wer den Geschmack dieser Drinks, die meistens mit künstlichem Süßstoff gesüßt sind, nicht mag, weicht aus auf gespritzten Apfel- oder Traubensaft. Die Fruchtsäfte bieten mit ihrem relativ hohen Fruchtzuckergehalt eine natürliche Alternative, die noch dazu gut schmeckt.

MEHR Tipps finden Sie in WOMAN 05/2011!

Redaktion: Pia Kruckenhauser