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In diese Schmuckstücke wird die eigene DNA eingearbeitet

Es gibt Momente im Leben, die möchte man einfach festhalten. Und mit diesen DNA-Schmuckstücken kann man das auch, denn hier werden Muttermilch, Plazenta & Co. eingearbeitet.

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In diese Schmuckstücke wird die eigene DNA eingearbeitet
© instagram.com/meg.boggs

Wenn Mütter bei ihrem ersten Kind abstillen, dann ist das ein besonderer Moment. Und viele wollen diesen Moment nicht nur in Fotos und in ihrer Erinnerung festhalten, sondern auch in physischer Form. Das dachte sich auch Kelly Howland, als sie 2014 Sacred Legay Art gründete. Ihre Firma stellt Schmuckstücke her, in die die DNA des Kunden oder der Kundin eingearbeitet werden können. Mit DNA sind aber keine Laborproben gemeint, sondern greifbare Materialien wie Muttermilch, Plazenta, ein Stück der Nabelschnur, Haare oder menschliche Asche.

Die Materialien werden in eine Art Kunstharz gegossen, weshalb der Stein zwar stabil, aber trotzdem zerkratzbar ist. Farblich ist vieles möglich, wobei besonders pastellfarbene Schmuckstücke beliebt zu sein scheinen. Howland erklärt auf ihrer Webseite aber nicht genau, wie sie es schafft, Muttermilch in einen Schmuckstein zu gießen. Das ist wohl das Geheimnis des Hauses.

In einem Interview mit Refinry29 meinte die Designerin, dass sie genug davon hatte, die wichtigen Momente ihres Kindes in eine "Schuhbox zu verbannen", in die sich ziemlich sicher nie mehr reinschauen wird. Als sie selbst das erste Mal ihr Baby stillte, sei das für sie eine solche einprägsame Erfahrung gewesen, dass ihr ziemlich bald die Idee mit de Schmuckstück gekommen war.

Der DNA-Schmuck wird in Amerika handgemacht, kann aber auch nach Europa bestellt werden. Die einzelnen Teile werden fair produziert und eingekauft. Natürlich sind die Stücke nicht günstig, doch eine wirklich schöne Erinnerung ist auch unbezahlbar.

Thema: Schmuck

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