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Doggy Style: Wir kommen gern von hinten!

Die Liebe kennt viele Stellungen. Oben, unten - oder von hinten. Doggy Style, das ist fast eine Orgasmus-Garantie für Frauen. Wie du auf allen Vieren besser kommst.

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Doggy Style: Wir kommen gern von hinten!
© iStockphoto

Doggy Style, also Hündchen-Stellung. Klingt in der englischen Version sexy, in der deutschen Übersetzung ... naja. Aber animalisch geht es dabei auf jeden Fall zur Sache. Denn Doggy Style (die Frau kniet auf allen Vieren, während der Mann von hinten in sie eindringt) ist die beliebteste Stellung unter den Säugetieren.

Und nicht nur Tiere kommen gerne von hinten: 60 Prozent aller Frauen, so zumindest eine Erhebung einer deutschen Frauenzeitschrift, wählten Doggy Style zu ihrer zweitliebsten Sexposition, empfinden diese Position als besonders lustvoll. Klare Sache, denn...

Vorteile des Doggy Style:

Yep! Der Sex von hinten bietet ein bisschen von allem.

  • Zum einen erlaubt der Doggy Style eine tiefe Penetration.
  • Wenn er den Winkel ändert, kann er verschiedene erogene Regionen bei seiner Partnerin stimulieren.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass dein G-Punkt stimuliert wird ist weit höher als bei anderen Sexstellungen, da hier der Penis Richtung Bauchdecke presst.
  • Zudem kann der Mann dabei ihre Brüste und ihre Klitoris verwöhnen.
  • Und vor allem: Du bestimmst das Timing und den Rhythmus. Wenn du also vom langen Liebesspiel etwas ermüdet bist, kannst du dir auf diese Weise eine elegante und trotzdem sinnliche Verschnaufpause verschaffen (warum wollen Männer ihre Standfestigkeit eigentlich so lange beweisen? - Aber das ist eine andere Frage.).
  • Perfekt ist der Doggy Style übrigens auch für Schwangere, denn dabei ist der Bauch nicht im Weg!
  • Wenn es heiß ist und ihr schwitzt, verhindert der Doggy Style, dass ihr wie kleine Aale aufeinander herumrutscht.
  • Und: Morgens ist der Sex von hinten ein perfekter Quickie – vor allem, wenn du noch nicht die Zähne geputzt hast.

Wie variiere ich den Doggy Style?

  • Der Klassiker: Du hockst, der Mann penetriert dich von hinten. Falls du die tiefe Penetration als schmerzhaft empfindest, drücke einfach deinen Po etwas nach unten.
  • Eine Variante: Du kniest nicht vor ihm, sondern liegst auf dem Bett, er auf dir. Dann dringt er von hinten ein. Dabei kann er zwar nicht so tief eindringen, dafür ist intensiver Körperkontakt garantiert. Achte darauf, dass deine Beine nach dem Eindringen wieder geschlossen sind, da die Reibung, die dadurch entsteht, Damm und G-Punkt zusätzlich stimulieren kann!
  • Natürlich könnt ihr es auch im Stehen tierisch treiben: Lehne dich gegen einen festen Gegenstand, etwa einen Tisch oder eine Wand, und dein Partner dringt von hinten in dich ein. Schwierig ist das nur, wenn er deutlich kleiner als du ist.
  • Doggy Style im Sitzen: Oh ja – auch das geht. Dabei sitzt der Mann auf der Bettkante und du setzt dich mit dem Rücken zu ihm gewandt auf seinen Schoß. Wenn du jetzt deine Beine über seine legst, kann dein Partner mit der Hand zusätzlich deine Klitoris stimulieren. Nachteil: Geht in die Oberschenkel, wird also nach einiger Zeit anstrengend.
Thema: Sex & Erotik