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Michelle Obama hat sich dazu geäußert, dass Donald Trump nicht daran denkt, das Weiße Haus zu verlassen

Trump denkt ja offensichtlich kein bisschen daran, das Weiße Haus langsam zu räumen. Das sagt Ex-First Lady Michelle Obama dazu.

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Michelle Obama
© Mark Wilson/Getty Images

In einem Instagram-Beitrag vom 16. November reflektierte die ehemalige First Lady Michelle Obama den harten Cut, den sie, der frühere Präsident Barack Obama und die amerikanische Öffentlichkeit durchmachten, als sie das Land 2016 an Präsident Trump "übergaben". Obwohl Trump ganz offiziell abgewählt wurde und im Januar durch den designierten Präsidenten Joe Biden ersetzt wird, hat Trump die Wahlergebnisse immer noch nicht akzeptiert, und Michelle fordert US-Beamte und ihre amerikanischen MitbürgerInnen auf, dem Prozess zu vertrauen und Trump zu einer friedlichen Machtübergabe aufzufordern.

"Diese Woche habe ich viel darüber nachgedacht, wo ich vor vier Jahren stand", schrieb Michelle in der Überschrift ihres Postings - es zeigt ein Foto von ihr und Barack während seiner Amtszeit. "Ich war verletzt und enttäuscht. Aber die Stimmen wurden gezählt und Donald Trump hatte gewonnen. Das amerikanische Volk hatte gesprochen. Und eine der großen Aufgaben der Präsidentschaft ist es, zuzuhören, wenn das Volk spricht."

Michelle schrieb, dass sie und Barack ihre MitarbeiterInnen angewiesen hätten, das zu tun, was die Familie Bush für sie getan hatte: "einen respektvollen, nahtlosen Machtwechsel durchzuführen - eines der Kennzeichen der amerikanischen Demokratie."

Michelle Obama zeigte bei der Amtsübergabe Größe

Obwohl sie zugibt, dass "nichts davon einfach war", sagte Michelle, sie habe das Prozedere durchlaufen, wie von ihr und Barack erwartet. "Wir haben die Leute aus dem Team des gewählten Präsidenten in unsere Büros eingeladen und detaillierte Memos für sie vorbereitet, die ihnen das zeigten, was wir in den letzten acht Jahren gelernt haben". Die Familie Trump hätten sie trotz der abscheulichen Gerüchte, die Trump über sie verbreitet hatte, mit Freundlichkeit behandelt.

"Donald Trump verbreitete rassistische Lügen über meinen Mann, die meine Familie in Gefahr brachten. Ich war nicht bereit, ihm zu vergeben", schrieb Michelle. "Aber ich wusste, dass ich für unser Land die Kraft und Reife finden musste, um meinen Ärger beiseite zu legen." Sie tat es und gab Melania Trump Ratschläge, um eine gute First Lady zu sein. "Ich wusste in meinem Herzen, dass es das Richtige war - weil unsere Demokratie so viel größer ist als das Ego von irgendjemandem", sagte sie.

Michelle Obama verrät, wie wir unseren persönlichen Barack finden können

"Unsere Liebe zum Land erfordert, dass wir die Ergebnisse einer Wahl respektieren, auch wenn wir sie nicht mögen oder wünschen, dass sie anders verlaufen wäre - die Präsidentschaft gehört keiner Einzelperson oder Partei", schrieb Michelle in ihrem Beitrag.

"Vorzugeben, dass dies der Fall ist, mit diesen grundlosen Verschwörungstheorien zu spielen - sei es zum persönlichen oder politischen Vorteil - bedeutet, die Gesundheit und Sicherheit unseres Landes in Gefahr zu bringen", schrieb sie. "Das ist kein Spiel."

"Deshalb möchte ich alle AmerikanerInnen, insbesondere die FührerInnen unserer Nation, unabhängig von ihrer Partei, auffordern, den Wahlprozess zu ehren und ihren Beitrag zu einem reibungslosen Machtwechsel zu leisten, so wie es die gewählten Präsidenten in unserer gesamten Geschichte getan haben."

Die Stimmen wurden gezählt, und der nächste Präsident wurde vom amerikanischen Volk gewählt, wie es für den Präsidenten vor ihm zutraf. Es muss keine Spaltung und kein Misstrauen mehr geben. Und auch keine Unsicherheit diesbezüglich in diesem Chaosjahr 2020.

Themen: Society, Trump