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Du hast deine Pickel jahrelang falsch ausgedrückt!

Pickeln sollte man sich nur vorsichtig nähern! Wir zeigen euch, wie ihr eure Hautunreinheiten richtig beseitigt, ohne Entzündungen zu riskieren.


Pickel ausdrücken
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Ihr beobachtet ihn schon den ganzen Tag, habt euch hundert Mal ins Gesicht gegriffen und dann seid ihr endlich zu Hause, abgeschminkt und bereit, dem Ganzen ein Ende zu bereiten – ihr könnt endlich diesen lästigen Pickel ausdrücken! Obwohl wir wissen, dass wir damit Entzündungen riskieren und die Stelle auf der Haut noch auffälliger und geröteter sein wird als zuvor, muss es manchmal sein. Schließlich will niemand mit einem riesigen Pickel herumlaufen. Insgeheim besteht nämlich die Hoffnung, dass die Stelle schnell abheilen wird und wir uns wieder über ein ebenmäßiges Hautbild freuen können. Doch denkste: Kaum zwei Wochen später wuchert an fast derselben Stelle ein neuer Pickel und wir zweifeln plötzlich an unserer Theorie. Schuld daran sind die Bakterien, die wir beim Ausquetschen des Pickels noch weiter IN die Haut gedrückt haben. Kein Grund zu Verzweifeln, denn es gibt eine Alternative zur klassischen Quetsch-Methode.

Wie funktionierts?

Zuerst muss festgestellt werden, ob es sich bei dem Pickel um klassische Mitesser oder um richtige Pusteln, die mit Talg gefüllt sind, handelt. Von zweiteren wollen wir uns meist noch schneller verabschieden. Doch Vorsicht: Wer drückt, riskiert den Talg noch weiter in der Haut zu verbreiten. Deswegen solltet ihr den Pickel mit einer sterilen Nadel aufstechen und die Haut vorsichtig auseinanderziehen. So kann der Talk abfließen und ihr vermeidet, dass ihr die Bakterien in die Haut quetscht. Danach reinigt ihr die Stelle am besten mit Wunddesinfektionsmittel und lässt sie ein Weilchen in Ruhe. Später könnt ihr eventuell eine Wundsalbe auftragen oder noch einmal nachreinigen. Bei Mitessern, den sogenannten "Blackheads", funktioniert diese Technik leider nicht. Hier empfiehlt es sich einen Profi ranzulassen. Eine Gesichtsreinigung im Kosmetikstudio zahlt sich auf alle Fälle aus. Die Kosmetikerin oder der Kosmetiker kann euch Tipps geben, wie ihr eure unreine Haut am besten behandelt. Auf alle Fälle solltet ihr vor dem Auseinanderziehen der Pickel die Haut gut reinigen, eure Hände desinfizieren und auch danach darauf achten, dass die Wunde sauber bleibt. Teebaumöl oder Produkte mit Salicylsäure können euch dabei helfen, den Pickel ohne Ausdrücken loszuwerden. Sogenannte "Spot-Treatments" können echte Wunder bewirken – so verschwindet der ein oder andere Pickel vielleicht sogar von ganz allein!

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Thema: Pflege