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E-Nummern: Bewusstes Einkaufen schützt
Sie vor Produkten mit Zusatzstoffen

E-Nummern genießen in unserer Gesellschaft einen schlechten Ruf- Und das nicht ohne Grund. Denn die Zusatzstoffe stehen unter Verdacht, Auslöser für verschiedene Krankheiten zu sein, obwohl sie von der EU als gesundheitlich unbedenklich deklariert wurden.


E-Nummern: Bewusstes Einkaufen schützt
Sie vor Produkten mit Zusatzstoffen
© Thinkstock

Das „E“ steht für Europa und ist ein Zeichen dafür, dass der Zusatzstoff im Rahmen des Zulassungsverfahrens geprüft und genehmigt wurde. Trotzdem klagen viele Konsumenten beim Verzehr der Lebensmittel mit Zusätzen, über allergische Reaktionen, Übelkeit, Migräne und vieles mehr. Tierversuche haben erwiesen, dass sogar einige Stoffe das Krebsrisiko erhöhen könnten.

Damit Sie besser über die chemischen Bestandteile ihrer Mahlzeiten informiert sind, sollten Sie die Inhaltsstoffe auf der Verpackungsrückseite besonders genau überprüfen. Hier eine kleine Erklärungen, was Emulgatoren, Stabilisatoren, Überzugsmittel und Co. bewirken könnten.

Stabilisatoren, dazu gehören Geliermittel sowie Emulgatoren, erhalten die Struktur und Konsistenz der Lebensmittel. Emulgatoren können sich aufgrund ihrer Molekülstruktur mit wässrigen und fetten Stoffen verbinden. Dadurch kann zum Beispiel verhindert werden, dass sich Rahm von einer fetthaltigen Flüssigkeit absetzt.

Achtung bei Polyglycerin- Polyricinoleat, ein Emulgator aus einer Veresterung von Glycerin und Rizinolsäure. Wird gerne in Brotaufstriche, Salatsaucen und fettarmen Streichfette beigefügt. Im Tierversuch ergaben hohe Dosen des Zusatzstoffes eine reversible Vergrößerung der Niere und Leber. Bei Menschen wurde diese Wirkung zwar nicht erwiesen, ist aber trotzdem mit Vorsicht zu genießen.

Überzugsmittel verhindern das ein Produkt austrocknet oder sein Aroma verliert. Das künstlich gewonnene Überzugsmittel Montansäureester, wird zur Oberflächenbehandlung gewisser Obstsorten zugelassen und kann starke Allergien auslösen. Carnaubawachs, Schellack und Candelillawachs dagegen sind natürliche Erzeugnisse und gelten als absolut unbedenklich.

LESEN Sie mehr zu dem Thema in WOMAN 23/2010!

Redaktion: Florence Wibowo