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Sinnvoll schenken: Ein CARE-Paket zu Weihnachten

Genug vom Konsumwahnsinn zu Weihnachten? Dann schenke heuer eines jener Pakete, das seit mehr als 70 Jahren weltweit Leben rettet.

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Sinnvoll schenken: Ein CARE-Paket zu Weihnachten
© CARE

Von Dosenfleisch bis Schweineschmalz: Diese Lebensmittel waren in den ersten CARE-Paketen, die ab 1946 aus den USA nach Europa geschickt wurden. Ursprünglich als Verpflegung für US-amerikanische Soldaten gedacht, dienten die Pakete nach Ende des Zweiten Weltkriegs der Unterstützung der hungernden Bevölkerung. Rund 40.000 Kalorien enthielt jedes jener 3.200 Pakete, die im Juli 1946 am Wiener Franz-Josefs-Bahnhof eingetroffen sind. Mit einem Dampfer wurden sie am 20. Juni in New York auf die Reise geschickt und erreichten gut einen Monat später Wien – mit dem Zug.

Vor 70 Jahren in Österreich.

Das CARE Weihnachtspaket 2018

"Ein CARE-Paket zu bekommen war fast wie Weihnachten. Mit Kakao! So etwas hatten wir schon ewig nicht gehabt. Ich war glücklich und stolz, ein so herrliches Paket bekommen zu haben. Ich hoffe, dass CARE-Pakete heute Kindern weltweit ebensolche Freude bereiten wie uns damals", erinnert sich die Wienerin Christa Chorherr an damals. Wer eben diese Freud zu Weihnachten schenken will, kann das ganz einfach tun, denn auch heute noch hilft CARE Menschen weltweit. Unter anderem in Form der CARE Weihnachtspakete: Um 26 Euro kann man einem unterernährten Kleinkind für zwei Monate Aufbaunahrung finanzieren, um 112 Euro ein Paket, dass eine 7-köpfige Familie für drei Monate lang ernährt.

Und das ist in so vielen Regionen der der Welt dringend nötig, allein in Somalia sind mehr als 360.000 Kinder unterernährt. Sie können nur überleben, wenn sie rechtzeitig mit nährstoffreicher Aufbaunahrung versorgt werden. In anderen Staaten Ostafrikas, wie etwa in Äthiopien, wird Hilfe ebenfalls dringend benötigt. CARE verteilt Trinkwasser, Bohnen, Öl und Mais an Familien, um den ersten Hunger zu stillen. Unterernährte Kinder erhalten medizinische Aufbaunahrung. Mobile Ärzteteams, eine stabile Wasserversorgung und dürreresistentes Saatgut sind weitere Hilfsmaßnahmen, die CARE umsetzt.

CARE hilft in Somalia.

Den Bedürfnissen angepasst

Bis heute helfen CARE Pakete also Leben zu retten und haben sich im Laufe der Zeit stets dem angepasst, was in Krisenregionen benötigt wurde. So wurden etwa in den 1970er Jahren Pakete mit Nähmaschinen und Garn nach Südamerika gesandt, um Frauen dabei zu unterstützen, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. In den 1990er Jahren wurden insbesondere aufgrund von großen Fluchtbewegungen Moskitonetze, Töpfe, Wasserkanister und andere lebenswichtige Güter nach Kenia (Dadaab Flüchtlingslager) gesendet.

2015: Stoffsackerl auf der "Balkanroute"

Die 2000er Jahre waren geprägt von Naturkatastrophen - auch hier kam Hilfe von CARE. Etwa nach dem Tsunami in Südostasien (2004), nach dem Taifun "Haiyan" auf den Philippinen (2013) oder auch nach dem verheerenden Erbeben in Nepal im Jahr 2015. Heute muss ein CARE-Paket nicht mehr unbedingt ein brauner Karton sein - auf der sogenannten „Balkanroute“ waren es im Herbst 2015 leicht tragbare Stofftaschen mit Lebensmitteln und Hygieneprodukten, die an Menschen auf der Flucht verteilt wurden.

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