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Ein Leben lang mit Aki: Exklusiv-Interview mit Verlobter von Erbprinz Schwarzenberg

Wenn Diana Orgovanyi-Hanstein, 38, Mitte März zu Erbprinz Johannes „Aki“ Schwarzenberg, 42, „Ja“ sagt, dann bestimmt nicht im Rahmen einer opulenten Aristo-Hochzeit. Obwohl es für den Erstgeborenen von Tschechiens Ex-Außenminister Fürst Karl und dessen Ehefrau Fürstin Therese durchaus Tradition wäre...


Ein Leben lang mit Aki: Exklusiv-Interview mit Verlobter von Erbprinz Schwarzenberg
© Heinz S. Tesarek

...und sich der fesche, 200 Millionen Euro schwere Bräutigam (er galt bisher als einer der begehrtesten Junggesellen Österreichs und ist Großgrundverwalter österreichischer, deutscher und böhmischer Latifundien von über 20.000 Hektar) eine bombastische Glamourzeremonie locker leisten könnte! Doch das Brautpaar richtet den „schönsten Tag“ genauso aus wie sein sonstiges Leben: bescheiden und bodenständig. „Wir heiraten bergbäuerlich. Ich im Dirndl und Aki im Trachtenanzug“, widerspricht Diana Orgovanyi allen anders lautenden Gerüchten. Überhaupt ist die zierliche, 1,60 Meter kleine Blondine ganz und gar nicht das, was man sich so landläufig unter einer „Erbprinzessin“ vorstellt. Die blaublütige Grafikerin und Metallkünstlerin (stammt aus der Thyssen-Dynastie), Aufsichtsjägerin und Forstwirtschaftsmeisterin (ihre Mutter Britta übernahm 1987 nach dem Tod von Dianas Vater Attila den familiären Forstbetrieb im steirischen Mürztal) öffnet uns völlig unprätentiös in Jeans und Jagdstiefeln, umschwänzelt von Hannoveraner-Rüde Bela, die Tür zu ihrem Jagdhaus von Gut Granegg bei Krieglach. Bei schwarzem Tee und Mannerschnitten erzählt sie uns, was sie an ihrem Prinzen liebt, wie es mit Babys aussieht und warum sie weiterhin ihre Künstlerkarriere vorantreiben will...

Sind Sie schon im Stress mit den Hochzeitsvorbereitungen? Es sind ja nur noch ein paar Wochen bis zum großen Tag …
(lacht) Ja, und ich hoffe inständig, dass nicht alle Details vor der Hochzeit öffentlich werden. Die Organisation hat meine Mutter übernommen – Gott sei Dank –, und sie hat gerade alle Hände voll zu tun! Aber Details zu meinem „Brautkleid“ verrate ich Ihnen: Ich lasse mir ein Dirndl schneidern – die Farbe steht noch nicht fest. Aki wird einen Trachtenanzug tragen. Denn wir sagen bergbäuerlich „Ja“ zueinander. Uns verbindet ja die Liebe zur Natur, und da liegt es nahe, dass wir am Land heiraten. Also hier im Mürztal – ohne großen Pomp und Trara! So soll es auch bei den Flitterwochen sein. Am liebsten würden Aki und ich in Österreich bleiben, weil wir unsere Hunde nicht gerne allein lassen.

Sie und Aki kennen einander schon sehr lange. Wann wurde aus Freundschaft Liebe?
Das hat sich alles langsam entwickelt. Aki und ich sind seit 20 Jahren befreundet, seit eineinhalb Jahren sind wir auch ein Paar! Wir beide sind ziemliche Eigenbrötler und lassen uns deshalb auch unsere Freiheiten. Wir kleben also nicht unentwegt aufeinander. Trotzdem wissen wir genau, woran wir beim anderen sind. Deshalb habe ich bei Aki auch ein sehr sicheres Gefühl. Unser Charakter ist gefestigt, wir beide stehen mitten im Leben. Die Gefahr, dass wir uns noch um 180 Grad ändern, ist also gering.

Was für Gemeinsamkeiten verbinden Sie?
Die Begeisterung für Forst und Jagd – was bei mir auf der Hand liegt, schließlich ist Diana die Göttin der Jagd (schmunzelt). Wir haben viele gemeinsame Freunde und ein Faible für Kunst: ich beim Schweißen, Aki beim Schreiben. Wir gehen aber auch auf Fußballmatches oder Musikkonzerte!

Finden Sie es schade, dass Sie jetzt erst heiraten?
Nein. Ich habe nie bereut, so lange gewartet zu haben. Paare, die sehr jung heiraten, entwickeln sich oft auseinander. Ich glaube nicht, dass das bei uns der Fall sein wird. Außerdem sind wir uns einer Sache bewusst: Die Ehen unserer Eltern waren nicht immer einfach, und daher wissen wir, dass auch wir vielleicht schwierige Zeiten haben werden. Aber als im Vorjahr mein Hund erschossen wurde und mein Haus abbrannte, war Aki voll und ganz für mich da, hat mich unterstützt und aufgebaut. Da hat sich gezeigt, dass er auch in Krisenzeiten an meiner Seite steht.

LESEN Sie das ganze Interview in WOMAN 1/10!