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Ein wichtiges Accessoire: der Brautstrauß

Achtet einmal darauf: Worauf fällt euer Blick bei einer Braut zuerst, wenn sie vor euch steht oder ihr euch ein Hochzeitsfoto anseht? In vielen Fällen ist es der Brautstrauß, oder nicht? Vor dem farblich schlichten Brautkleid und dem dunklen Anzug des Bräutigams ist es nur natürlich, dass ein hübscher Strauß sofort ins Auge fällt. Wichtig ist es daher, dass er wunderschön aussieht und zu ihrem Stil passt. Kommt es hier zu einem Fehlgriff, wirkt sich dies im schlimmsten Fall negativ auf die gesamte Hochzeit aus – die Braut fühlt sich damit nicht wohl und strahlt diese Gefühle aus.


Ein wichtiges Accessoire: der Brautstrauß
© Diana Taliun/iStock/Thinkstock

In früheren Zeiten war es üblich, dass der Bräutigam für die Zusammenstellung des Brautstraußes verantwortlich war. Heute sehen es viele Paare nicht mehr so streng und kümmern sich gemeinsam darum.

Das hat den Vorteil, dass die Braut auf jeden Fall einen Strauß erhält, der ihr gefällt und der zum Kleid farblich passt. Ist euer zukünftiger Ehemann vom alten Schlag, will sich alleine darum kümmern, aber ihr traut dem Braten nicht, lohnt sich ein kurzer Anruf beim Floristen. Mit ein paar dezenten Hinweisen, welche Blumen oder Farben nicht gewünscht sind, klappt der vermeintliche Alleingang des Herren auf jeden Fall.

Die Wahl der passenden Blume

Fast jede Frau hat ihre Lieblingsblume. Es ist natürlich passend, diese im Brautstrauß zu verarbeiten. Allerdings hat jede Blume eine eigene Bedeutung, sodass es sinnvoll ist, sich im Vorfeld zu informieren. Unter Umständen ist es ratsam, sich nach einer anderen Blume umzusehen.

  • Die klassische Blume der Liebe ist die rote Rose. Allerdings kommt sie auf Hochzeiten oft nicht im leuchtenden Rot zum Einsatz, weil diese Farbe für Leidenschaft steht. In unschuldigem Weiß oder Pastellfarben ist sie daher häufiger zu sehen.
  • Elegant wirken Lilien und symbolisieren gleichzeitig Jungfräulichkeit. Auf die weiße Lilie verzichten aber die meisten Bräute, weil sie als Symbol des Todes gilt. Der Florist muss bei der Verarbeitung darauf achten, die Staubgefäße zu entfernen, da der Staub sonst orange Flecken auf dem Brautkleid hinterlässt.
  • Als Symbol der Fruchtbarkeit gilt die Orchidee, die gleichzeitig edel und modern wirkt.
    Wer schon einmal versucht hat, rankendes Efeu von einer Wand zu entfernen, weiß wie schwer diese Arbeit ist. Efeu ist daher im Brautstrauß ein Zeichen für starken Zusammenhalt.

Farbliche Zusammenstellung beachten

Besonders bei der Wahl der Farbe ist Vorsicht walten zu lassen. Vor allem die Kombination von verschiedenen Weißtönen ist kritisch, ein guter Florist kann dies aber durch das Hinzufügen von anderen Farben geschickt auffangen. Sinnvoll ist es daher, dem Floristen genau die Farbe mitzuteilen, damit er sich darauf einstellen kann. Bei Kleidern, die die Braut anlässlich der Hochzeit anfertigen lässt, ist es meistens kein Problem, eine Stoffprobe abzugeben.

Anders sieht es jedoch aus, wenn ihr ein Kleid quasi von der Stange kauft. In diesem Fall bietet es sich an, im Zeichen- oder Künstlerbedarf nach einer Farbpalette zu fragen, die entsprechende Farbe zu kennzeichnen und dem Blumenfachmann die Palette zu geben.

Stilvoll vor den Altar treten

Der Stil der Blumen zur Hochzeit ist ebenfalls anzupassen. Zu einem eleganten und modernen Kleid sieht ein puristischer Strauß stilgerecht aus. Handelt es sich hingegen um ein Kleid mit ausladendem Rock, besetzt mit viel Spitze und verziert mit Rüschen, kann der Brautstrauß gerne ebenfalls opulenter sein.

Es bietet sich übrigens an, den auserwählten Strauß gleich zweimal anfertigen zu lassen. Ist der obligatorische Wurf des Straußes erfolgt, steht die Braut anschließend nicht ohne da.

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