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Ellen Page's berührendes Outing

"Juno"-Darstellerin Ellen Page hat sich auf einer Konferenz in Las Vegas geoutet: "Ich bin hier, weil ich lesbisch bin!" Sie habe es satt, ständig durch Schweigen zu lügen.

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Ellen Page's berührendes Outing
© 2013 Getty Images

Ellen Page hat sich geoutet. Auf einer Konferenz in Las Vegas - der Human Rights Campaign, der größten Organisation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern in den USA - hat sich die Juno-Darstellerin während ihrer bewegenden Rede zur Homosexualität bekannt: "Ich bin heute hier, weil ich lesbisch bin."
Die 26-Jährige war es leid, sich zu verstecken. Und sie wollte anderen Mut machen, offen zu sich selbst zu stehen. "Ich habe es satt, durch Schweigen zu lügen, denn ich habe jahrelang körperlich und psychisch darunter gelitten, meine sexuelle Orientierung geheim zu halten", sagte Page in einer sehr persönlichen Rede, die die Organisation im Internet veröffentlichte.
Am Ende sei es für sie "eine persönliche Verpflichtung und gesellschaftliche Verantwortung" gewesen, endlich die Wahrheit auszusprechen und reinen Tisch zu machen. Weiters meint die Schauspielerin, habe absolut jeder von uns das "uneingeschränkte und gleiche Recht, Liebe zu erfahren, ohne Scham und ohne Kompromisse".

Vor ihrem jungen Publikum in Las Vegas spielte Page auch auf den US-Footballspieler Michael Sam an, der sich vor wenigen Tagen als erster aktiver Sportler der NFL-Profi-Liga geoutet hatte. Sie nannte Sam einen Helden.
Nach ihrer etwa 8 Minuten langen Rede bekam Page begeisterten Zuspruch auf Twitter und Facebook. Ihr Schauspieler-Kollege Jason Biggs zum Beispiel zwitscherte: "Scheiß auf die Olympischen Spiele. Wenn ihr Helden sucht, schaut euch nur Ellen Page und Michael Sam an!"