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Brustvergrößerung ohne sichtbare Narben?

Viele Frauen wünschen sich mehr Brust, haben aber Angst vor den OP-Narben. Die Lösung: ein neuer Minimaleingriff, die Endoskopische Brustvergrößerung.


Brustvergrößerung ohne sichtbare Narben?
© istockphoto.com

Gut 4.000 Frauen lassen sich in Österreich pro Jahr die Brust vergrößern. Im Vordergrund steht dabei im Normalfall die schöne Optik. "Die - wenn auch kleine - Narbe in der Brustumschlagfalte war bisher für viele Patientinnen ein Thema", weiß der Plastische Chirurg Dr. Thomas Aigner (dr-aigner.com). Eine OP-Methode, die dieses Problem umgeht, ist der Zugang über die Achselhöhle, die Narbe wandert aus dem Sichtfeld. Bei dieser Schnittführung war es bisher wesentlich schwieriger, das Implantat exakt zu platzieren. Doch jetzt wird über einen kleinen Schnitt direkt am Busen ein Endoskop unter die Brust eingeführt. Mit dieser Minikamera, wie sie etwa bei Blinddarm-Operationen schon lange eingesetzt wird, hat der Chirurg das OP-Feld immer im Blick. Aigner ist einer der Pioniere, die diese Methode in Österreich bereits anwenden. Wir haben ihn gefragt, welche weiteren Vorteile sie hat.

Gewebeschonend

An sich ist eine Brustvergrößerung ein Routineeingriff, es kommt selten zu Komplikationen - wobei man sich immer klarmachen muss, dass man mit jeder Operation ein Risiko eingeht. Ein weiteres Kriterium für den Schnitt in der Achsel ist auch die gute Verträglichkeit. "Meine Patientinnen melden mir weniger postoperative Probleme wie Muskelschmerzen, so Aigner, "die durch die Muskeldehnung entstehen können." Die Wunde steht außerdem auch bei größeren Implantaten nicht unter Spannung, was zu einer schöneren Narbenheilung führt. Die Wundheilung generell verhält sich bei beiden Schnittführungen ähnlich: Nach 7-10 Tagen sind normale Tätigkeiten (bis auf Sport) wieder möglich, die endgültige Heilung dauert 6-8 Monate.

Die richtigen Implantate

Eine Sorge vieler Patientinnen ist die Sicherheit der Implantate. Doch Aigner beruhigt: "Wir verwenden Silikonkissen der Marke Motiva, die sind extrem dehnbar und reißfest. Außerdem kann das Silikongel nicht auslaufen, da es nicht flüssig ist, sondern formstabil." Und egal, für welche Schnittführung man sich entscheidet: Man sollte immer ein Qualitäts-Zertifikat für die verwendeten Implantate verlangen. So kann es nicht zu Problemen kommen wie beim seinerzeitigen PIP-Skandal (die Implantate, die ausliefen, waren mit billigem Industrie-Silikon gefüllt). Geeignet ist die OP-Methode mit wenigen Ausnahmen für alle, wie Aigner erklärt: "Bei starker Asymmetrie, ungleich hohen Brustwarzen oder stark hängenden Brüsten macht sie keinen Sinn. Da muss man für ein schönes Ergebnis mehr korrigieren, das geht nicht ohne Schnitt an der Brust."

Info und Kosten

Die OP-Dauer beträgt generell etwa eine Stunde und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Durch den Schnitt mit einem elektronischen Messer statt mit einem herkömmlichen Skalpell sind die Blutungen nicht so stark, der Achselschnitt schont zusätzlich. Drainagen sind nicht nötig. Im Normalfall kann die Patientin am gleichen Tag nach Hause gehen. Zur optimalen Heilung muss man 4-6 Wochen einen speziellen Stütz-BH tragen, Sport ist 6-8 Wochen tabu. Der Eingriff kostet bei Dr. Aigner € 6.360,-.

So sieht eine Endoskopische Brustvergrößerung aus (einfach durchklicken)

  • Die Plastischen Chirurgen Dr. Thomas Aigner (Ordination Dr. Aigner) und Dr. Otto Riedl (Plastische Chirurgie St. Pölten) ...

    Bild 1 von 15 © Dr. Thomas Aigner Plastische Chirurgie
  • ... operieren im hauseigenen Wiener OP-Saal.

    Bild 2 von 15 © Dr. Thomas Aigner Plastische Chirurgie

Weitere Informationen auf brustvergroesserung.at.

Thema: Beauty-OP