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Spür' die Energie!

Chakren sind unsichtbare Power-Zentren, durch die wir Energie aufnehmen und aussenden. Mit ein bisschen Übung lässt sich diese Kraft ganz leicht spüren.

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Frau meditiert am Strand während die Sonne untergeht
© Thinkstock

Montag Morgen, der Bus ist gerammelt voll und die Aussicht auf eine stressreiche Arbeitswoche schlägt sich auf die Stimmung. Doch mitten im Gedränge lächelt uns ein Fremder freundlich an. Gleich hebt sich unsere Laune. Wir haben soeben positive Energie bekommen.

Ein anderes Beispiel: Du bist bestens gelaunt, kommen in ein volles Geschäft, die Verkäuferinnen sind gestresst, an der Kasse motzt noch jemand und auf einmal ist die ganze Fröhlichkeit verschwunden. Die negativen Vibrations haben uns erreicht.

Dieser Energieaustausch passiert ganz unbewusst über unsere Chakren. Organisch sind sie nicht vorhanden, doch viele Lehren wie Yoga, TCM, Ayurveda, Reiki oder Tantra gehen von ihrer Existenz aus.

Die Chakren im Detail:

Die Chakren-Zentren
1

Wurzelchakra: Befindet sich auf Höhe des Steißbeins. Urvertrauen, Stabilität und Durchsetzungskraft liegen hier begründet. Seine Farbe ist rot.

2

Sakralchakra: Liegt ca. zwei Finger breit unter dem Nabel. Sexualität, Erotik, aber auch Kreativität und Loslassen liegen hier. Seine Farbe ist orange.

3

Solarplexus: Etwa auf Höhe des Magens. Er steht für Einfluss, Fülle und Macht. Versorgt die Organe im Bauchraum mit Energie. Seine Farbe ist gelb.

4

Herzchakra: Liegt im Herzbereich. Steht für Liebe, Hingabe, Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, Schönheit und Harmonie. Seine Farbe ist grün.

5

Kehlkopfchakra: In Höhe des Kehlkopfs. Hilft bei Kommunikation, Wahrnehmung der inneren Stimme und Selbstbestimmung. Seine Farbe ist hellblau.

Übung: So entdeckst du deine Chakren:

Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte sich mit seinen Kraftpunkten einmal vertraut machen. Diese Übung hilft dabei:

  • Dein Partner legt sich bequem auf den Rücken. Setze dich vor ihn und halte deine Hand im Abstand von etwa 30 cm der Reihe nach über jedes Chakra.
  • Jetzt werden die Plätze getauscht, dein Partner testet deine Energie. Das Bewusstsein für das eigene Potential hilft, sich selbst und seine Stärken und Schwächen zu erkennen.
  • Mit etwas Geduld kann es sein, dass deine Hand zu kribbeln anfängt, eine unsichtbare Kraft sie näher zieht oder wegdrängt. Auch Wärme oder Kälte sind möglich. Angenehme Gefühle deuten auf viel positive Energie im jeweiligen Chakra hin. Unangenehme wie Kälte oder Druck lassen auf eine energetische Unterversorgung schließen.
  • Farben können Mängel teilweise ausgleichen. Ein gelbes Oberteil etwa tut dem Solarplexus gut. Eine rote Hose kann bei zu wenig Erdung helfen.