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Energie-Down: Warum du immer müde bist

Du hast keine Energie, du fühlst dich immer müde und schlapp? Woran das liegen kann. Dazu: Die 6 besten Tipps für mehr Power – garantiert alltagstauglich!


Energie-Down: Warum du immer müde bist

Weckt mich, wenn es weitergeht...

© iStockphoto

Du bist völlig gerädert, fühlst dich schlapp und ausgelaugt. Spätestens am frühen Nachmittag möchtest du eigentlich den Kopf auf die Tischplatte legen und nichts mehr machen. Dabei hast du genug geschlafen, du bist auch nicht krank und am Burn Out kratzt du eigentlich auch nicht.

Was ist die Ursache, warum wir uns so scheinbar grundlos fertig und müde fühlen? Eine aktuelle Umfrage aus Amerika hat ergeben, dass sich die meisten, nämlich 76 Prozent der Arbeitnehmer, an den meisten Tagen völlig erschöpft fühlen. 15% sagten sogar, dass sie zumindest einmal pro Woche mitten am Tag einschlafen. Vor allem Frauen sind von diesem Erschöpfungssyndrom betroffen. 9-to-5, das ist ein Fremdwort für uns. Kinder, Haushalt, Karriere, der Partner, Technologisierung und das damit einhergehende Tempo – all das sind, ob gewollt oder ungewollt – Energieräuber.

Laut Neurologen müssen wir uns das so vorstellen: Heutzutage hat unser Gehirn zu viele Tabs gleichzeitig geöffnet. Es ist also so, als wären in deinem Browserfenster mehrere Webseiten geöffnet, aber du kannst sie nicht alle ausführlich ansehen und die Inhalte lesen, Du willst es aber, du übernimmst dich, du gerätst unter Stress. Was erneut Energien raubt.

Diese Dauer-Müdigkeit kann ja keine Lösung sein. Denn irgendwann stürzt der Browser ab. Aber wie erlangen wir unsere Ausdauer, unsere Power wieder? Vor allem ohne dass wir uns neue Aufgaben auferlegen, die wieder Kraft abziehen?

6 Tipps gegen Müdigkeit, die sich sofort in den Alltag implementieren lassen:

1

Schließe die unnötigen Tabs: Wie viele der To Do's, die du in der Früh auf dem Zettel hast, kannst du wirklich bewältigen? Und wie sehr setzt es dich unter Stress, dass du nicht alle Sachen bis zum Ende des Tages erledigen konntest? Schließe diese überflüssigen "Tabs, indem du dir nicht mehr so viel vornimmst. Wenn dein Tag mit Job und Einkauf ohnedies schon völlig dicht ist, dann kannst du nicht noch beim Schulfest mitorganisieren. Versuch, deinen Tag wirklich nur mehr mit den Sachen vollzupacken, die du auch schaffst. Denn das schlechte Gewissen belastet dein Energiekonto zusätzlich.

2

Mach mehr Krafttraining. Du arbeitest im Fitnessstudio vor allem auf Ausdauer und Straffung hin? Achte darauf, dass du trotzdem Muskeln aufbaust. Mehr Muskeln bedeuten auch mehr Energie erzeugende Mitochondrien in unseren Zellen. Das führt zu einer höheren Stoffwechselrate, die Fettverbrennung und damit auch die Energieproduktion unterstützt.

3

Achte auf dein Immunsystem. Wenn du anfällig für Viren oder Infektionen bist, ob du an Allergien wie Heuschnupfen leidest. Alles, was dein Immunsystem belastet, führt zu Ermüdungserscheinungen. Wenn du den Infekt bekämpfst, kehrt auch ein Großteil deiner Energie wieder zurück.

4

Orte die Energieräuber. Um Energieräuber zu eliminieren, musst du erst einmal wissen, wo sie sind. Mach eine Liste jener Dinge, Personen und Aktivitäten, die dich glücklich, kraftvoll und energiegeladen fühlen lassen. Dann erstelle eine Liste der "Energie-Vampire". Sei dabei ehrlich. Wenn du zugeben musst, dass eine unglückliche Beziehung den Großteil deiner Kraft absaugt, dann kann nur eine Trennung dich wieder lebendig machen. Auch wenn das keine schöne Wahrheit ist.

5

Steh auf! Studien haben ergeben: Erwachsene sitzen im Schnitt 11 Stunden des Tages. Egal, ob sie im Auto zur Arbeit fahren, dann vor dem Computer im Büro hocken und abends auf der Couch lümmeln: Forschungen beweisen, dass dauerhaftes Sitzen nicht gut für die Gesundheit und das Energielevel ist. Steh' zumindest einmal pro Stunde kurz auf, geh' ein paar Meter. In die Kantine. Um den Häuserblock. Ein Stockwerk. Zum Supermarkt.

6

Achte auf deine Ernährung. Der Schlüssel zu nachhaltiger Energie, die du aus deiner Ernährung gewinnst? Meide schnelle "Verbrenner". Nimm' zum Beispiel ein Stück Weißbrot. Wie lange braucht es auf dem Toaster, um dunkel zu werden? Nicht lange. Es verkohlt rasch. Ähnlich verhält es sich in deinem Körper. Die Energie flackert sehr schnell auf – ist aber dann auch wieder verbrannt. Brauner Reis, Quinoa, Gemüse, Obst – all das sind langsam brennende Kraftstoffe, die deinen Körper so auch länger auf Touren halten können.