Ressort
Du befindest dich hier:

Entspannungsübungen für zwischendurch

Alltagsstress, Termine über Termine und kaum Zeit zum Durchatmen. Hier helfen schnelle, aber effektive Entspannungsübungen, die zumindest kurzzeitig den Kopf freimachen.

von

Entspannungsübungen für zwischendurch
© Thinkstock
1

Lege dich auf den Rücken und platziere deine Hände auf dem Bauch, damit du die Atmung intensiver spüren kannst. Atme durch die Nase tief ein und stelle dir dabei vor, deine Hände weg zu atmen. Beim Ausatmen bläst du alle Last mit dem Mund aus dir hinaus.

2

Wer sich nicht hinlegen kann oder will, sollte diese Atemübung probieren: Stelle dich mit leicht gekrätschten Beinen aufrecht hin und lege die Hände auf den Oberschenkeln ab. Atme so tief aus, wie du nur kannst und ziehe dabei den Bauch ein. Sobald du das Gefühl hast, dass die gesamte Luft aus den Lungen verschwunden ist, beginnst du mit dem Einatmen, das du aber in mehreren, kürzeren Atemzügen durch die Nase durchführst. Wenn du dabei auf deinen Körper achtest, so kannst du merken, wie sich dein Körper beim Einatmen automatisch leicht aufrichtet und die Arme den Drang verspüren, nach oben mitzugehen. Wiederhole diese Übung 5 Mal. Die Augen kannst du schließen, oder aber auch offen halten.

3

Knie dich auf allen Vieren hin und lasse den Kopf entspannt nach unten hängen. Mache nun einen Katzenbuckel und atme dabei tief aus. Beim Einatmen legst du den Kopf langsam in den Nacken und drückst den Rücken durch. Diese Übung sollte man mit viel Gefühl und möglichst langsam 10 Mal wiederholen.

4

Setze dich aufrecht auf einen Sessel vor ein geöffnetes Fenster, die Beine stehen sicher auf dem Boden und der Blick ist nach draußen gerichtet. Die Arme hängen locker seitlich nach unten. Schließe die Augen und atme tief ein, ziehe dabei die Arme wie eine Ballerina seitlich nach oben, sodass sie sich in der Luft über dem Kopf berühren. Beim Ausatmen senkst du die Arme, erneut seitlich, und lässt sie schließlich wieder locker hängen. Wiederhole diese Übung 7 Mal.

5

Stelle dich aufrecht hin, die Arme hängen seitlich am Körper hinunter und atme tief ein, sodass sich die Schultern leicht heben. Beim Ausatmen beugst du den gesamten Oberkörper langsam nach vorne und lass deine Arme, Kopf und Nacken locker nach unten hängen. Die Beine sind dabei locker und nicht durchgestreckt. Du kannst sie auch wippen lassen, um sie noch lockerer zu machen. Beim langsamen Aufrichten atmest du wieder tief ein.