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Warum du die Erdbeerblätter essen solltest

Unser Leben lang haben wir die Erdbeerblätter abgeschnitten und in den Müll geworfen. Jetzt stellt sich raus: Erdbeerspitzen sind gesund - und lecker.

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Warum du die Erdbeerblätter essen solltest
© iStockphoto

Ich habe es noch nie anders gemacht. Mein gesamtes Leben lang schneide ich die grünen Erdbeerblätter samt Spitze ab. Ein Mythos aus meiner Kindheit. Das Erdbeergrün ist ungenießbar, ja, sogar giftig (bitte fragt mich nicht, woher ich das habe – aber es war einfach immer so eingeprägt).

Sind Erdbeerblätter gesund oder schädlich?

Dabei stellt sich nun raus: Erdbeerblätter sind in Wahrheit sehr gesund und sogar schmackhaft. Nach einer medizinischen Studie können sie Magen-Darm-Beschwerden und Gelenksschmerzen lindern. Sie enthalten Gerbstoffe und Vitamin C, und sind für ihre adstringierenden Wirkung bekannt. Auch der Stoffwechsel soll durch einen Erdbeerblätter-Tee angeregt werden.

Wie verarbeite ich die Erdbeerblätter?

1

Fruchtwasser aus Erdbeerblättern. Lass die frisch gewaschenen Erdbeer-Spitzen, die du nicht als Dessert verwendet hast, in einem Krug Wasser eine halbe Stunde lang ziehen. Mit ein paar Scheiben frischer Gurke oder einem Spritzer Zitronensaft erhältst du ein herrlich erfrischenes Sommer-Getränk.

2

Extra-Erdbeer-Pep im Salat. Zerquetsche die Erdbeerspitzen und bring sie zusammen mit einem Schuss guten Weißwein-Essig in einer Pfanne zum Köcheln. Nach etwa einer Minute kannst du den Erdbeer-Sud abgießen, abkühlen und dann für ein gutes Erdbeer-Dressing weiterverarbeiten.

3

Erdbeerblätter-Tee. Gib frische und getrocknete Erdbeerblätter in kochendes Wasser und lasse den Sud etwa zehn Minuten ziehen. Vor dem Trinken die Blätter entfernen!

4

Smoothie. Du wirfst morgen ohnedies alles in deinen Mixer. Sellerie, Spinat, Apfel – warum nicht auch die Erdbeerspitzen? Vergeudung war gestern.

HIer liest du übrigens, wo du Erdbeeren überall selber pflücken kannst.