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4 Ernährungsmythen, die du nicht länger glauben solltest

Das Internet spuckt zum Thema Ernährung Unmengen an Information aus - da fällt es schwer, die Wahrheit herauszufiltern. 4 Ernährungsmythen, die du nicht länger glauben solltest!

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4 Ernährungsmythen, die du nicht länger glauben solltest

Salat ist supergesund? Nicht unbedingt...

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Ernährung ist eine Sache für sich. Mal wird das liebe Fett verteufelt, aktuell sind es die Kohlenhydrate, von denen wir anscheinend die Finger lassen sollten. Welche Ernährungsregeln wahr oder falsch sind, lässt sich da oft nur schwer unterscheiden. Wir versuchen aber Licht ins Dunkle zu bringen und starten mit den vier größten Mythen über Ernährung & Diät, die du nicht länger glauben solltest

Die vier größten Ernährungsmythen

1. Wenn du abnehmen willst, musst du auf Kohlenhydrate verzichten

Wir haben es oben schon angedeutet - Kohlenhydrate scheinen derzeit der größte Feind der Menschheit zu sein. Dabei ist das völliger Schwachsinn. Unser Körper braucht Kohlenhydrate um sich zu konzentrieren, genügend Energie zu haben und sich zu erholen. Kurz gesagt: Wir *brauchen* Kohlenhydrate. Einfach auf Kohlenhydrate zu verzichten ist also eine Diät, die auf Dauer schlicht nicht funktionieren kann. Es ist keine nachhaltige Ernährungsweise, weil uns dadurch wichtige Nährstoffe entgehen. Besser ist es, auf raffiniertes Getreide zu verzichten (sprich Weißmehl) und auf weniger verarbeitete Körner wie zum Beispiel Roggen zu setzen. Außerdem spielt die Portionsgröße natürlich auch eine Rolle.

2. Iss niemals das Eigelb, sondern nur das Eiweiß

Dieser Mythos kommt von dem Glauben, dass Eidotter "schlechtes" Cholesterol enthält. Und obwohl Eidotter Cholesterol enthält, hat das nur minimale Auswirkungen auf die Cholesterol-Level im Körper. Eiweiß und Eigelb versorgen den Körper mit Protein und gesunden Fetten, vielen Antioxidantien, Mineralien und Vitaminen. Um die Eier brauchen wir uns also keine Sorgen machen. Es geht viel eher um die Gerichte, die wir rund um die Eier bauen. Also achte darauf, gesunde Entscheidungen zu treffen.

3. "Natürlich" bedeutet gleichzeitig "gesund"

"Natürlich" ist zu einem regelrechten Marketing-Begriff verkommen. Natürlich bedeutet nämlich noch lange nicht, dass das jeweilige Produkt auch gesund ist. Immerhin ist Salz auch natürlich - zu viel sollte man davon aber trotzdem nicht essen. Auch Bezeichnungen wie "natürlicher Geschmack" sind irreführend. Vergiss nicht, das Label genau zu checken und im Zweifel immer zu frischen Früchten und Gemüse greifen. die sind ganz bestimmt natürlich und die gesündere Variante. Immer.

4. Salate sind die gesündeste Option im Restaurant

Salat wirkt auf den ersten Blick vielleicht wie die gesündeste Variante, kann aber trotzdem ungesund sein - gerade in Restaurants. Cremige Dressings, Croutons und fettige Speckstreifen können ordentlich zu Buche schlagen. Entscheide dich wenn für einen Salat mit viel Gemüse, magerem Protein und einer leichten Vinaigrette. Tipp: Bestelle den Salat im Restaurant ohne Dressing beziehungsweise frage, ob du das Dressing extra bekommen kannst. So fällt die Dosierung liechter!