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DAS sind unsere erogensten Zonen!

Wo liegen die erogensten Zonen des weiblichen Körpers? Nun wissenschaftlich erwiesen: Die Berührung dieser Stellen lässt Frauen lüstern erschauern!

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DAS sind unsere erogensten Zonen!

Sind es die Fußsohlen? Die Kniekehlen?

© Thinkstock/iStock/HamburguesaConQueso

Endlich, endlich. Kanadische Wissenschaftler haben jetzt akribisch erforscht, welche Stellen des weiblichen Körpers am sensibelsten auf Berührungen reagieren – von bekanntermaßen erogenen Zonen wie dem Perineum (der Stelle zwischen Anus und Vulva) bis hin zu den Nippeln. Diese wurden mit der Reaktion auf Berührung eher neutraler Punkte des Körpers wie dem Nacken, dem Unterarm oder dem Bauch verglichen.

Erogene Stellen, wissenschaftlich untersucht

Für die Studie stellten sich 30 gesunde Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren in den Dienst der Wissenschaft. Sie legten sich nackt und nur von einem dünnen Tuch bedeckt auf eine Liege. Die Forscher nutzten für die Untersuchung drei Formen der Berührung: sanftes Streicheln, festeren Druck und Vibrationen.

Jeweils für 1.5 Sekunden wurden die unterschiedlichen Berührungen an der Klitoris, den Schamlippen, dem Scheidenrand, dem Afterrand, der seitlichen Brust, dem Warzenhof (der kleine Hautring rund um die Brustwarze), Nippel, Hals und dem Unterarm ausgeführt. Dann warteten die Wissenschaftler fünf Sekunden und befragten die Frauen dann nach ihren Empfindungen.

Hier das Ergebnis:

1

Leichte Berührungen: Werden besonders am Nacken, Unterarm und Scheidenrand als erregend empfunden. Am wenigsten prickelnd wirken sie rund um den Warzenhof. Hier spürten die Frauen die bei sachtem Touch kaum etwas.

2

Druck. Wird auf Klitoris und Nippel erotisierend empfunden, nicht hingegen auf Bauch und Busen.

3

Vibrationen. Oh Wunder was: Hier sind die erogensten Zonen die Klitoris und die Nippel der Brust. Übrigens wurden Vibrationen auf der Klitoris von den Frauen als erregendste Empfindung überhaupt wahrgenommen (oh Wunder!).

Während wir nun wenig überrascht reagieren, wenn wir die Conclusio der Wissenschaft (Druck und Vibrationen sind die erotischten Berührungsformen im Genitalbereich; am Rest des Körpers empfinden wir leichtes Streicheln als sexy) vernehmen, so haben diese Erkenntnisse doch medizinische Relevanz. Das Forschungsteam will das Wissen künftig bei Brustvergrößerungen und operativen Geschlechtsumwandlungen einsetzen.

Thema: Sex & Erotik