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Erotische Geschichten: Die Feder

Erotische Geschichten... Diesmal: Bei sengender Mittagshitze wird einem schon mal so heiß, dass man sich ein kleines Schläfchen gönnt … mit unerwarteten, sinnlichen Freuden!

von

Sexy Frau liegt in rosa Dessous rücklings auf dem Bett
© Corbis

Schwüle Sommernächte, heiße Fantasien: Für WOMAN schreiben Leserinnen ihre erotischen Kurzgeschichten. Diesmal: Die Feder.

Ich verbringe schöne Tage am See, genieße die Natur, meine Freiheit und erhole mich. Es ist später Nachmittag, auf der Terrasse duftet es nach vielerlei Blüten, die Bienen summen, die Sonne steht schon tief und ist im Begriffe, hinter dem Berg zu verschwinden. Vor mir ein Glas Rotwein, in meinen Händen ein Buch, leise Musik aus dem Zimmer, Vivaldi, zum Dahinschmelzen. Ich lasse mein Buch sinken, schließe die Augen und lausche. Müdigkeit überkommt mich, bin ich doch fast eineinhalb Stunden im See geschwommen.

Ein bißl hinlegen? Ja, das mach ich … erhebe mich, geh zum großen Bett im Zimmer, laß meinen Pareo fallen und leg mich hin, auf den Bauch, die Arme weit weggestreckt. Das Leinen des Betttuches duftet nach Sonne und Sommer. Ich träume vor mich hin, sehne mich nach Nähe und Berührung, und jaaaaa, nach Erotik und Sex.

Lange schon vermisse ich diesen Teil des Lebens … Im Halbschlummer spüre ich, wie etwas Zartes meine Fesseln streift, an der Innenseite der Unterschenkel aufwärts streicht. Instinktiv öffne ich etwas die Beine, spüre, daß mich diese so zarte Berührung erregt und will mich zur Seite drehen, um zu sehen, wer oder was es ist. Eine sanfte Stimme sagt: „Ruhig, ganz ruhig“.

Nichts will ich mehr, als wissen, wem diese Stimme gehört, doch kaum rühre ich mich ein bisschen, hört dieses sanfte Streicheln auf. Und ich will es aber spüren! Also ergebe ich mich und bleibe ruhig liegen. Zwischen meinen Beinen fühl ich es, am Po, am Rücken, am Nacken ... Ich werde mit jeder Minute erregter, versuche wieder zu erkennen, wer da von mir Besitz nimmt …

»Instinktiv öffne ich etwas die Beine, spüre, daß mich diese so zarte Berührung erregt und will mich zur Seite drehen, um zu sehen, wer oder was es ist...«

Es gelingt mir nicht, meine Erregung wird immer größer, meine Neugierde auch. Die sanfte Stimme sagt: „Dreh dich um, lass die Augen geschlossen“, was ich natürlich mache. Ich blinzle, möchte endlich sehen, wer das ist. Ich kann wohl eine Gestalt erkennen, aber mehr auch nicht. Soll ich davonlaufen, soll ich um Hilfe rufen? Oder soll ich genießen? Die Gedanken in meinem Kopf überschlagen sich. Was ich jedoch durch die Augenschlitze erkennen kann, ist, dass es eine Feder ist, die mir unablässig über den Körper streicht, nun vorne und kein Bereich meines Körpers wird ausgelassen.

Mein Atem wird schneller, ich kann nicht verhindern, dass meine Erregung wächst udn wächst, bis sie kaum mehr zu bremsen ist, und ich wills auch gar nicht! An meiner rechten Seite fühle ich plötzlich Haut! An meinem Hals spüre ich Atem! Die Feder streicht sanft über meinen Bauch, rund um meine Brustwarzen streicht sie unheimlich zart, mein Atem wird immer schneller, ein leises Stöhnen kann ich nicht verhindern und ich spüre, wie auch der Atem an meinem Hals rascher kommt und geht! “Komm, berühr mich, halt mich”, kommt es über meine Lippen und ich fühle, wie sich ein wunderbarer Männerkörper an mich preßt, ich spüre dessen Erregung und bin inzwischen kaum mehr in der Lage, ruhig liegen zu bleiben.

Also umarme ich diesen Mann und zieh ihn über mich, was er ohne Widerstand geschehen läßt. Längst bin ich feucht und bereit, ihn in seiner Gesamtheit zu erleben, zu fühlen … ich spüre, wie er zart und bedächtig seinen stark errigierten Penis in mich preßt und lasse es geschehen, feuere ihn an, mit erregter Stimme, bin völlig außer mir und lasse mich überrollen von einem solch explosivem Orgasmus, den er freudig und selbst am Höhepunkt der Lust mit mir teilt. Eng umschlungen, atemlos liegen wir da, und ich weiß, ich bin Frau, ich genieße, ich fühle Lust und Freude, bin glücklich.