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Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Endlich ist sie da, die schönste Zeit des Jahres! Also nix wir raus in die Sonne und bräunen, bräunen, bräunen. Aber Vorsicht - diesem Vergnügen sollten Sie sich keinesfalls ohne den notwendigen Schutz hingeben. Ist es allerdings schon zu spät und Sie haben einen Sonnenbrand erwischt, dann helfen Ihnen folgende Dinge:


Erste Hilfe bei Sonnenbrand
© Thinkstock

Ein altbewährtes Hausmittel sind feuchte Umschläge, mitunter mit Joghurt oder Topfen. In jedem Fall aber ist das beste Mittel gegen Sonnenbrand: Vor dem Bräunen fest einschmieren und die Sonne zwischen 11.00 und 15.00 gänzlich meiden! Denn was einmal angegriffen oder gar zerstört wurde, kann niemals wieder komplett wiederhergestellt werden. Und wie man so schön sagt: Die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand.

Lindernde Kälte
Was Ihre Haut nun braucht, ist lindernde Kühle. Legen Sie kalte, nasse Tücher auf die von der Sonne in Mitleidenschaft gezogenen Körperstellen oder nehmen Sie eine erfrischende Dusche. Wiederholen Sie den Vorgang über mehrere Stunden hinweg. Sie werden sehen, das tut wahrlich gut!

Feuchtigkeit
Nach der kalten Dusche versorgen Sie Ihre Haut mit einer Extraportion Feuchtigkeit. Das hilft dem Gewebe dabei, sich zu regenerieren. Natürlich können Sie hierfür ein After-Sun-Produkt verwenden, eine normale Bodylotion tut's meist aber auch schon. Achten Sie bloß darauf, dass die Creme nicht mit Parfum versetzt ist. Das kann die Haut nämlich noch mehr reizen und Ekzemen hervorrufen.

Von innen & außen
Cremen allein hilft aber noch lange nicht. Trinken Sie jede Menge Wasser und essen Sie viel frisches Obst und Gemüse. So führen Sie dem Gewebe von innen her Feuchtigkeit und wichtige Mineralstoffe zu, die es für den Heilungsprozess braucht.

Topfenwickel
Ein echter Renner in Sachen Sonnenbrand-Bekämpfung ist der Topfen. Entweder Sie tragen ihn fingerdick auf ein Leintuch auf und bedecken damit die betroffenen Hautstellen. - Sobald sich der Wickel erwärmt hat, wechseln Sie ihn! - Oder aber Sie mischen den Topfen mit etwas Buttermilch glatt und schmieren die Paste direkt auf die Haut. So oder so - die Milchsäure beruhigt die gereizte Haut und lindert den Schmerz. Statt des Topfens können Sie übrigens auch Joghurt verwenden.

Gemüse-Tipp
Auch gut: Gurken- oder Kartoffelscheiben. Einfach dünn schneiden und auf die gebranntmarkten Stellen auflegen. Das Gemüse liefert der Haut Feuchtigkeit und sanfte Pflege.

Aloe Vera
Aloe Vera hat während der letzten Jahre einen regelrechten Boom erlebt. So setzen heute viele After-Sun-Produkte auf ihre heilsame Wirkung. Um von dem Wunderpflänzchen zu profitieren, müssen Sie aber nicht erst cremen und schmieren. Sie können die gelartige Flüssigkeit der Pflanze auch direkt auf die Haut auftragen.

Ab zum Arzt
Und noch etwas: Bilden sich auf der sonnengeplagten Haut Blasen, lassen Sie die Finger von ihnen. Sie selbst zu öffnen, kann leicht zu einer Infektion führen. Überhaupt sollten Sie, wenn es erst mal zu Blasen kommt, ohnehin gleich zum Arzt!