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Erste Samenbank für HIV-positive Spender in Neuseeland eröffnet

So sollen Vorurteile bekämpft werden: In Neuseeland wurde die erste Samenbank für HIV-Positive eröffnet, die von zahlreichen AIDS-Hilfsorganisationen unterstützt wird.

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Erste Samenbank für HIV-positive Spender in Neuseeland eröffnet
© iStock

Eine neue Samenbank im fernen Neuseeland sorgt weltweit für Aufsehen: Denn dort können nun auch HIV-positive Männer ihren Samen spenden. Die Frauen, die diese Spende erhalten, um schwanger zu werden, als auch die Baby sind dadurch keineswegs einer Ansteckung ausgesetzt, da nur Männer registriert werden, die sich einer HIV-Behandlung unterziehen.

Durch die regelmäßig eingenommenen Medikamente ist laut zahlreichen wissenschaftlichen Studien die Viruslast im Körper unter der Nachweisgrenze. Somit sind diese HIV-Infizierten zwar nicht selbst geheilt, aber nicht mehr ansteckend.

Bisher haben sich bei "Sperm Positive" drei Männer als Spender registriert, man hofft auf weitere Interessenten sowie mediale Aufmerksamkeit. Denn vorrangig sollen mit diesem Projekt Vorurteile im täglichen Umgang mit HIV-infizierten Menschen aufgezeigt werden. So stecken hinter dem Projekt drei Wohltätigkeitsorganisationen, die sich für HIV-positive Menschen einsetzen und die Öffentlichkeit aufklären wollen: Frauen, die Samen von HIV-positiven, aber medizinisch behandelten Männern erhalten, können nicht mit dem Virus angesteckt werden und ebenso die Nachkommen nicht.

Mehr dazu erfährst du im folgenden Video: