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Essen nach Farben

Kräftige Töne liegen im Trend – auch beim Farben miteinander mischt.


Essen nach Farben
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Orange steht für den Spätsommer. Mit ihm werden Ernte, Reichtum der Natur und Großzügigkeit verbunden.

SPÄTSOMMER. Am Ende des Sommers kommen vor allem die orangen und süßen Lebensmittel zum Zug. Sie stärken die Milz und den Magen. Die Milz sorgt für genügend Qi (Lebensenergie) und transportiert Schlackenstoffe aus dem Gewebe – für schöne und straffe Beine etwa.

DIE GEHÖREN DAZU. Hirse, Mais, Nüsse, Karotte, Pfirsich, Öle, Malzbier, Honigwein oder Zimt.

NOCH MEHR SÜSSES. Kartoffeln, Fenchel, getrocknete Feigen, Datteln, Rosinen.

Rot ist die Farbe des Sommers. Hier kommen besonders Jugend, Lebensfreude und Neugierde zum Ausdruck.

SOMMER. Alles, was rot bis lila und von der Geschmacksrichtung bitter ist, gehört zum Sommer und stärkt das Herz. Bitterstoffe wirken kühlend auf den Körper, und ein starkes Herz bedeutet, dass wir gut im Leben stehen. Ein geschwächtes hingegen macht unsicher und traurig.

HIER BITTE ZUGREIFEN. Grapefruit, Lamm, Kaffee, Radicchio oder Artischocken.

ZWAR NICHT ROT, ABER BITTER. Chicorée, Roggen, Ziegenkäse, Rosmarin, Kurkuma.

Dem Winter wird die Farbe Schwarz zugeordnet. Er steht für Kälte, Reifung und Weisheit. Wärmende Lebensmittel sind jetzt wichtig.

WINTER. In der kalten Jahreszeit sollten wir schwarze und salzige Lebensmittel bevorzugen. Sie unterstützen die Nieren, die für die Wärmeerhaltung im Körper zuständig sind. Da die Nieren sehr empfindlich auf Kälte reagieren, sollte man sie zusätzlich immer warm halten!

SCHWARZ GIBT DEN TON AN. Schwarze Sojabohne, Kichererbse, Sojasauce, schwarze Meeresalgen.

NOCH MEHR SALZIGES. Lachs, Thunfisch, Scholle, Fisolen.

Im Herbst wird Weiß großgeschrieben. Hier geht es ums Loslassen und Grenzenziehen.

HERBST. Auch wenn man es den weißen Nahrungsmitteln oft nicht ansieht – hier wird es scharf. Und das ist besonders gut für Lunge und Dickdarm. Sie stellen die körpereigene Abwehr und sollten im Herbst zusätzliche Aufmerksamkeit bekommen. Die erfrischende und nicht zu starke Schärfe wie in Kohlrabi und Knoblauch sorgt hier für Wohlbefinden.

AUCH DIE SOLLTEN AUF DEM SPEISEPLAN STEHEN. Hafer, Reis, Frühlingszwiebeln, Radieschen, Gans, Ingwer.

NOCH MEHR SCHARFES. Lauch, Kümmel, Koriander, Lorbeer, Minztee.

Der Frühling ist grün . Alles erwacht aus dem Winterschlaf. Er steht für Wachstum, Neuanfang und Lebensplanungen.

FRÜHLING. Frisches, sattes Grün verrät es schon – nun ist der Frühling dran und mit ihm alles, was sauer ist. Denn sauer macht bekanntlich nicht nur lustig, es wirkt auch positiv auf unsere Leber. Diese ist für die Entgiftung des Körpers zuständig und sorgt nach dem Winter für neuen Schwung und Wachstum.

GANZ OBEN AUF DER EINKAUFSLISTE STEHEN. Essiggurke, Avocado, Zucchini, Spinat, Sauerkraut oder Brennnesseltee.

ZWAR NICHT GRÜN, ABER SAUER. Dinkel, Rhabarber, Sauerkirsche, Sauerrahm und Zitrone.

Redaktion: Jasmin Altrock