Ressort
Du befindest dich hier:

Sie erfinden den Vibrator der Zukunft!

Es gibt so etwas wie einen Himmel – in Form des ersten Vibrators, den man nicht in der Hand halten muss. Hinter der Erfindung stecken zwei Frauen.

von

Sie erfinden den Vibrator der Zukunft!

Alexandra Fine und Janet Lieberman verbessern unseren Orgasmus

© Eva by Dame

Eigentlich liegt es auf der Hand (oder, wie sich im Verlauf dieser Geschichte herausstellen wird: GAR nicht mehr auf der Hand). Aber logisch ist es schon, dass es zwei Frauen sind, die den weiblichen Orgasmus revolutionieren.

Alexandra Fine und Janet Lieberman haben zwar nicht das Rad, aber etwas (behaupten wir jetzt einmal) ähnlich Entscheidendes für die Menschheit neu erfunden: den Vibrator.

Der hat sich seit seiner Erfindung durch den britischen Arzt Joseph Mortimer Granville anno 1883 außer in Farbe und Material nicht wesentlich verändert. Ein Vibrator, das ist ein längliches, vibrierendes Teil, das in der Hand gehalten und in die Vagina eingeführt wird.

Gut, die Farbe und das Material hat sich verändert - aber sonst war ein Vibrator bislang immer gleich in der Nutzung

Prima? Prima. Also: Bislang waren wir damit ganz zufrieden. Bis auf eine kleine Kleinigkeit: Die Tatsache, dass wir den Vibrator in der Hand halten müssen. Wie sollen wir so unseren Partner liebkosen? Ihn streicheln, umarmen? Höchst umständlich. Vor allem, wenn wir auch noch noch unsere Klitoris stimulieren sollen.

Schließlich brauchen rund 70 Prozent aller Frauen die klitoralen Streicheleinheiten, um zum Orgasmus zu kommen (Tipp: Schon mal Fingervibratoren getestet?). Und damit eigentlich drei Hände: Vibrator, Freund, Klitoris ;-)

"Mir war klar: wenn ich bessere Sex-Toys will," so Janet Lieberman, "dann muss ich die Sache selbst in die Hand nehmen." Heraus kam "EVA", der erste Vibrator, der die Klitoris optimal stimuliert – und während dessen Nutzung frau die Hände frei hat! So wird der Vibrator auch gleich zum Paarvibrator. Das funktioniert so:

Der "EVA" hat zwei flexible Flügel, die unter die Schamlippen der Frau passen und den Vibrator so direkt über der Klitoris fixieren, ohne dass man dafür die Hände zur Hilfe nehmen muss. Dazu sind die Flügel so beweglich, dass sie mit der Vagina jeder Frau korrespondieren.

Dazu verfügt der "EVA" über drei verschiedene Vibrationsstärken – von sanft bis zu, ähem, eruptiv ;-). Und kann dank seiner Handsfree-Haltbarkeit wunderbar in das erotische Liebesspiel mit dem Partner integriert werden. Nicht nur beim Sex, sondern auch bei naturfanzösischen Spielereien oder wenn man die Finger einsetzt und der Partnerin eine kleine Massage schenkt. Ein wirklich toller Paarvibrator!

EVA im Paar-Einsatz

Aktuell kostet der "EVA" 85 US-Dollar. Obendrauf kommen noch 10 US-Dollar fürs Shipping der Vibratoren. Wenn es dann in die serienmäßige Produktion geht, soll der Preis auf 105 US-Dollar angehoben werden. Erhältlich ist er über Dameproducts.com.

"Unser Ziel ist es, die Welt zu einem glücklicheren Ort zu machen," so Erfinderin Alexandra Fine, "und zwar Vagina für Vagina." Hat was, oder?

Thema: Sex & Erotik