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Warum es immer schwerer wird, mit dem Ex abzuschließen

Ein Liebes-Aus ist nie einfach. Doch das Schlimmste daran - es wird heutzutage nicht gerade einfacher, mit dem Ex abzuschließen. Danke Instagram, Facebook, Whatsapp & Co.

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Es ist schlimm, wenn man sich eingestehen muss, dass die Liebe vorbei, oder aber einfach keine gemeinsame Zukunft möglich ist. Das tut weh und ist ein wirklich furchtbares Gefühl. Vor allem weil man zu Beginn noch die Hoffnung hat, es irgendwie gerade zu biegen, oder aber, weil man die Illusion hat, dass am Ende doch alles gut wird. Das ist leider in der Regel nicht der Fall. Die Konsequenz: So schnell wie möglich damit abschließen, denn alles andere verursacht nur Schmerz und Seelenkummer. Tja, und genau da, an diesem kleinen Wörtchen "abschließen" liegt der Hund begraben. Warum? Weil das mit dem "Abschließen" heutzutage alles andere als einfach ist.

1. Facebook
Man ist miteinander befreundet. Na toll. Was also tun? Löschen? Das hat nicht viel Sinn, denn leider ist die Person nicht von Facebook gelöscht. Das bedeutet, dass man tagtäglich mit seinen "Likes", "Attendings auf irgendwelchen Events" oder aber "Verlinkungen auf Party-Fotos" konfrontiert wird.
Blockieren ist zwar auch eine Möglichkeit, aber ob das die wahre Lösung ist?

2. Instagram
Instagram wird immer populärer, klar also, dass viele von uns diese Foto-App haben. Und da hier wirklich nur Fotos gepostet werden, man aber in der Regel nicht so viele "Bekanntschaften und Follower" hat, wie auf Facebook, kommt man Status-Aktualisierungen hier nur sehr schwer aus. Blockieren wäre wohl nicht die schlechteste Idee. Denn den Hashtag-Salat wie #goodtimes oder #happylife können wir uns bei unserem Liebeskummer wirklich sparen.

3. Welt = Dorf
Wer gemeinsam Zeit verbringt, wird auch viele gemeinsame Leute kennen. Dass man beim Fortgehen, Kinobesuch, oder sonstigen Privataktionen auf die ein oder andere Person trifft, die eine Verbindung zu deinem Ex herstellt, erklärt sich von selbst.

4. Freundinnen
So lieb die besten Freundinnen auch sein können, so weh kann einem das tun, wenn das Herz gebrochen ist. Denn vor lauter "wir müssen dir helfen" machen sie es oft noch schlimmer. Wenn er wo gesichtet wurde, ist das beim nächsten Treffen Thema Nr.1 und wenn man einfach einmal nicht reden möchte, wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht. "Schiebe es nicht weg, du musst damit umgehen lernen...." - Ja, danke für nichts!

5. Soziales Leben
Heutzutage scheint der Status und das "aktive soziale Leben" überaus wichtig zu sein. Kein Wunder also, dass man auf Vernissagen, Openings und Co viele bekannte Gesichter sieht. Sich zuhause einzusperren, will man zwar nicht - aber ihn in der Öffentlichkeit zu sehen und zu wissen, dass man zwar so nahe ist und doch so weit weg - das tut weh. Und wie es weh tut.

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