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EXKLUSIV: Franzobels Frau Maxi Blaha
wäre bei frühzeitiger Geburt fast verblutet!

Eigentlich hätte der kleine Engel Ende Mai zur Welt kommen sollen. Aber er hatte es eiliger, zu seinem Papa, Autor und Regisseur Franzobel alias Stefan Griebl, 42, und seiner Mama, Schauspielerin Maxi Blaha, 37, zu kommen. Doch um ein Haar hätte Caspar Nepomuk Oskar Cosmo Leopold – den alle schlicht Nepomuk nennen - seine Mutter nie kennen gelernt. Denn Maxi wäre aufgrund von Komplikationen beinahe verblutet!


EXKLUSIV: Franzobels Frau Maxi Blaha
wäre bei frühzeitiger Geburt fast verblutet!
© Heinz Tesarek

„Nepomuk (2,3 Kilo und 50 cm) ist am 11. April zur Welt gekommen. Acht Wochen zu früh! Was vor allem daran liegt, dass er einen extrem langen und spitzen Kopf hatte“, vertraut der Literaturpreisträger („Moser“) WOMAN an. Schon während der Schwangerschaft hatte er immer wieder die ungewöhnlichen Umrisse des Kopfes seines zweiten Sohnes (erster Filius, Laurenz, 12, stammt aus seiner vorigen Ehe) via Ultraschalbild bestaunt. „Der Kopf hat sich aber mittlerweile schon wieder verwachsen“, sagt Franzobel erleichtert, denn es war bei weitem keine leichte Geburt.

„Maxi war vor der Entbindung drei Wochen im Spital, um die Geburt mit Wehenhemmern hinauszuzögern, aber irgendwann ließ es sich nicht mehr vermeiden. Als Fruchtwasser kam, wurden die Wehenhemmer abgesetzt. Doch als keine Wehen einsetzten, haben wir uns für einen Kaiserschnitt entschieden, was bewirkte, dass sofort Wehen kamen, und das Kind drei Stunden später normal das Licht dieser Welt erblickte“. Doch leider war die Plazenta angewachsen und musste rausoperiert werden. Franzobel: „Dabei wäre Maxi fast verblutet, sie hat vier Liter verloren. Es stand es auf der Kippe, ob Nepomuk seine Mutter jemals kennenlernt.... Gott sei Dank ist alles gut gegangen und jetzt sind wir sehr glücklich“, sagt der frisch gebackene Papa mit bebender Stimme.

„Nepomuk ist zumindest momentan ein sehr zufriedenes Kind, das viel lacht, nur bei Hunger schreit und manchmal wie ein Zieglein meckert. Wir lieben ihn sehr, sogar wenn er uns mitten in der Nacht aus dem Schlaf reißt“. Eines steht in jedem Fall fest: Seinem Namen wird Nepomuk, „der Brückenheilige“ gerecht. Denn er zeigt, wie nahe Leben und Tod bei einander liegen. Nur mit dem Gedanken, ihn endlich in die Arme schließen zu können, hat Nepomuk seiner Mama das Leben gerettet…

Franzobel in Bildern

Redaktion: Petra Klikovits