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Face Mist: Natürliches Pflanzenwasser für die Haut

Pflanzenwasser sind richtige Allrounder: Sie beruhigen die Haut, spenden Feuchtigkeit und sorgen vor allem im Sommer für den extra Frischekick!

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Frau mit Blumen am Kopf
© iStock

Feuchtigkeit spenden ohne Serum oder Creme? Das können nur Face Mists oder Pflanzenwasser, gerne auch Hydrolate genannt. Drei Begriffe, eine Bedeutung: Die Alleskönner übernehmen in Sachen Hautpflege die Aufgaben eines Toners. Sie klären die Haut, reinigen porentief und spenden Feuchtigkeit. Aber die Wunderwaffe aus der Natur kann noch ganz anders genutzt werden – zum Beispiel als Makeup Setting Spray. Und für den gewissen Frischekick unter Tags können die Sprays auch zwischendurch über dem Makeup aufgesprüht werden. Der frische Duft wirkt belebend und kann im stressigen Alltag als kleine Aromatherapie zwischendurch genutzt werden.

Für beanspruchte Haut – beispielsweise durch trockene Heizungsluft oder durch das Sonnenbad – können ein paar Spritzer Rosenwasser echte Wunder vollbringen. An heißen Tagen tut kühles Orangenblütenwasser aus dem Kühlschrank besonders gut und verleiht der Haut einen schönen Glow. Gewonnen werden die Face Mists übrigens durch die Destillation der Blüten – ein Nebenprodukt, das bei der Herstellung ätherischer Öle anfällt. Für uns ist es aber mehr als das: Wir lieben Pflanzenwasser und zeigen euch, welches zu eurem Hauttyp passt.

Hamameliswasser:

Ein echter Bakterienkiller! Hamameliswasser ist besonders für fettige Haut ein hervorragendes Mittel um sie zu klären und zu reinigen. Es wirkt antiseptisch und hat eine stark adstringierende (zusammenziehende) Wirkung – ideal für grobporige, ölige haut. Durch seine antioxidativen Eigenschaften kann die Wundheilung beschleunigt werden.

Rosenwasser:

Der optimale Feuchtigkeitsspender für trockene Haut! Rosenwasser gleicht den pH-Wert aus, reinigt porentief und ist dabei sanft und verträglich. Es hat aber auch antibakterielle Eigenschaften, neutralisiert Rötungen und wirkt leicht mattierend, weshalb es auch bestens für unreine Haut geeignet ist. Für den Extra-Frischekick kann es zum Beispiel nach der Feuchtigkeitscreme auf die Haut aufgesprüht werden. Rosenwasser kann auch als After-Sun-Pflege nach dem Sonnenbad verwendet werden.

Rosenblütenwasser

Lavendelwasser:

Lavendelwasser wirkt besonders pflegend und beruhigend auf gerötete Haut. Entgegen aller Erwartungen riecht es weniger nach Lavendel, sondern eher nach Kräutern oder Heu. Bei Juckreiz oder Hautirritationen kann es echte Wunder wirken! Als Körperspray oder Kompresse lindert es leichten Sonnenbrand und kann sogar bei Insektenstichen unterstützend und abschwellend wirken. Seine ausgleichende Wirkung eignet sich auch zur Pflege von unreiner und fettiger Haut. Lavendelwasser stellt das Gleichgewicht der Haut wieder her und aktiviert ihre Regenerationsprozesse.

Orangenblütenwasser:

Der zart-blumige Duft sorgt gleich für gute Laune! Orangenblütenwasser gilt als Geheimwaffe französischer Frauen. Es eignet sich perfekt für sensible Haut, wirkt aber auch beruhigend auf die Sinne. In der Aromatherapie wird Orangenblütenwasser gerne zur Stärkung und Beruhigung vor Stresssituationen angewendet. Es sorgt für einen harmonischen pH-Wert, spendet Feuchtigkeit und verfeinert das Hautbild. Sofort werden gereizte Hautstellen beruhigt und Rötungen reduziert. Besonders nach der Rasur kann Orangenwasser entspannend und beruhigend wirken. Es findet aber auch in der Haarpflege Anwendung: Ein paar Spritzer Orangenblütenwasser sorgen für die extra Portion Glanz.


Erhältlich sind die Hydrolate in Bio-Supermärkten und in der Naturkosmetikecke in der Drogerie.

Thema: Pflege