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Lifestage: Das Facebook für Youngsters

Mama ist auf Facebook - und die Jugend flüchtet. Weshalb das Soziale Netzwerk für Youngsters nun die Video-App "Lifestage" auf den Markt bringt.

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Lifestage: Das Facebook für Youngsters
© Reuters

Laufen dem Netzwerk die Jungen davon? 1,7 Milliarden Nutzer hat Facebook, die größte Altergruppe bilden Nutzer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren. Klingt jetzt zwar nicht nach Senioren-Netzwerk, aber: Facebook schiebt offenbar Panik, für jüngere User nicht mehr attraktiv genug zu sein.

Die wandern vermehrt zu Snapchat um (folgst du schon WOMAN auf Snapchat?), posten dort vor allem kurze Video-Beiträge.

Facebook Lifestage als Snapchat-Konkurrent

Dem will Facebook nun entgegen wirken: Der in den USA soeben lancierte Dienst "Lifestage" ist ausschließlich Unter-21-Jährigen vorbehalten. Auf "Lifestage" präsentiert man sich und seine Freunde ausschließlich in Form von Video-Clips. Gleich zum Einstieg stellt die App Fragen zur Biographie, die in Form von Kurz-Clips beantwortet werden müssen. Spielerische Elemente sollen dafür sorgen, dass die Nutzer bei der Stange bleiben und viel über sich preisgeben.

Lifestage verfügt über keine eigene Messenger-Funktion, stattdessen geben die Nutzer an, über welche Kanäle sie kontaktiert werden möchten. Neue Nutzer benötigen übrigens im Gegensatz zu anderen Facbook-Produkten auch keinen Facebook-Account, um sich bei Lifestage anzumelden, sie müssen aber ihre Schule angeben. Erst wenn sich ausreichend Nutzer einer Schule angemeldet haben, wird die Schule "freigeschaltet" und die Profile werden öffentlich sichtbar.

Wann gibt es Facebook Lifestage in Österreich?

Aktuell ist Lifestage nur für den US-Markt und nur für iOs-Geräte erhältlich. Die User-Kommentare sind durchwachsen. "Verwirrend" finden manche Nutzer Lifestage, eine Userin schreibt: "Ich finde es nicht in Ordnung, wie viel Informationen man bekanntgeben muss. Es ist verpflichtend, die Telefonnummer, den Instagram- und Snapchat-Account anzugeben. Ich habe aber keine Lust, diese Infos preiszugeben."

Wann "Lifestages" auf dem europäischen und vor allem österreichischen Markt ausgerollt werden soll, steht aktuell noch nicht fest.

Thema: Facebook

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