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Ein Facebook-Like alleine hilft nicht

Etwas zu liken, weil man das Thema oder ein Anliegen wichtig findet, ist zwar prinzipiell gut, jedoch für einzelne Betroffene leider oftmals zu wenig - das verdeutlicht eine dramatische Kampagne.

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Liking isn't helping
© Publicis

Nicht nur Witziges, Privates sowie Banales wird in sozialen Netzwerken geteilt, sondern erfreulicherweise auch immer wieder ernste Themen, die uns beschäftigen und uns erschüttern. Auf diesem Weg erfahren auch andere davon und oft kann öffentliches Interesse und medialer Druck etwas zum Positiven verändern.

Aber einen virtuellen Daumen nach oben kann man nicht essen und er kann auch nicht heilen - und daher ist ein gutgemeintes Like für Menschen in Krisengebieten einfach zu wenig. Diese Tatsache zeigt eine herzzerreißende Kampagne von Publicis Singapur für "Crisis Relief Singapore", einer Organisation Freiwilliger, die sich in Katastrophenzonen einsetzen.

"Liking isn’t helping" ist der Slogan und gezeigt werden Bilder realer Tragödien von Krieg, Flut oder Erdbeben. Und um das Foto herum scharen sich zahlreiche Daumen, die aber sonst nicht in das Geschehen eingreifen, und für das omnipräsente Facebook-Like stehen.
Aber jeder und jede von uns kann mehr tun: Sei es Geld oder Sachgüter spenden oder tatsächlich aktiv mithelfen.

Liking isn't helping
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Thema: Report