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Vorgetäuschte Orgasmen schaden deinem Sexleben

Wir haben es wohl alle schon getan - aber sollten es in Zukunft besser lassen! Uns und unserem Partner zuliebe!

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Orgasmus schadet
© Thinkstock

Wir haben es höchstwahrscheinlich alle schon mal getan - und angeblich tun es sogar Männer. Ein paar Stöhner hier, garniert mit vielleicht einem Jauchzer da und - für die wirklich Animalischen unter uns - ein zufriedener Grunzer. Der lautstarke Höhepunkt zeigt das Ende des Liebesspiels und all der Anstrengungen und Bemühungen an, eben dort hinauf zu gelangen. Aber manchmal gönnt man seinem Partner eben schon vor dem Gipfelkreuz eine gemütliche Abkürzung und erlöst ihn - oder bisweilen eben sich selbst, wenn man merkt, dass die ganze Liebesmüh wohl kein ernstgemeintes Hallelujah entfleuchen lässt.

Aber diese Nettigkeit unsererseits, dem erfolglosen Bettgenossen ein Erfolgserlebnis zu verschaffen oder oder auch der dringende Wunsch, das nichterfüllende Gastspiel zu verkürzen, macht die Chose eigentlich nur schlimmer. Denn so wird's beim nächsten Mal definitiv nicht besser, schließlich hast du doch beim letzten Mal so überzeugend gestöhnt! Wir tun also niemandem einen Gefallen damit, weder uns, unseren Sexpartnern noch dessen späteren Bettbekanntschaften oder Beziehungen.

Weitaus besser wäre es, den- oder diejenige verbal oder tatsächlich an der Hand zu nehmen und liebevoll aber doch genau mitzuteilen, was einem guttut - und das kann bei korrekter Durchführung dann selbstverständlich gerne mit einem wohligen Seufzen belohnt werden. Und ist eventuell sogar Beginn eines diesmal wirklich gefühlten und nicht nur gespielten, lautstarken Höhepunktes. Und schon haben beide etwas davon: gelernt und genossen!

Thema: Sex & Erotik