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Frieren? Nein, danke!

Aufgepasst: Alles was ihr bisher zum Thema Kälte und Warmmacher-Tipps & Tricks gehört habt, könnt ihr vergessen.

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Frieren? Nein, danke!
© Thinkstock

Alkohol wärmt dich nicht
Alkohol zu trinken, um "sich von innen zu wärmen", ist ein absoluter Blödsinn. Denn in Wirklichkeit ist es nämlich ganz anders: Durch den Konsum von Alkohol wird die Körpertemperatur gesenkt, das Risiko von Hypothermie, also der Unterkühlung des Körpers, steigt und somit ist es nicht möglich, den Körper vor dem Frieren zu schützen. Der Grund, weshalb man sich durch den Genuss von Alkohol erwärmt fühl ist, weil sich die Blutgefäße erweitern und warmes Blut weg vom Herzen unter die Haut schicken. Da aber dieser Effekt nur kurz anhält, sinkt somit das Risiko tatsächlich den Kältezustand zu bekämpfen.

Lebkuchen zu essen hilft hingegen
..., denn die hier enthaltenen Gewürze, vor allem Honig, Ingwer & Co, wurden schon vor Jahrhunderten zur Behandlung von Erkältungen, Übelkeit und Bauchproblemen verwendet. Da Ingwer den gesamten Körper positiv stimuliert und die Blut-Zirkulation antreibt, gilt er als absolute Wunderwaffe. Ebenso wie scharfe Pfefferonis das Schwitzen und den Temperaturanstieg des Körpers fördern.

Sich einsam zu fühlen senkt ebenfalls die Körpertemperatur
Das ist kein Witz. Die Universität von Toronto hat herausgefunden, dass ein mangelnder sozialer Kontakt durchaus physische Konsequenzen mit sich bringen kann. Jemanden sprichwörtlich "die kalte Schulter zu zeigen", kann demnach tatsächlich Menschen dazu veranlassen, dass sie frieren.

Heiße Getränke kühlen dich eigentlich ab
Klingt ein bisschen unlogisch, ist aber tatsächlich die Wahrheit. Durch das Heiß-Getränk werden Nerven in der Zunge animiert dem restlichen Körper zu signalisieren, dass nun etwas "Heißes" kommt und man zu schwitzen anfangen sollte. Da das Schwitzen die körperliche Klimaanlage ist, scheint der Effekt klar zu sein: Man friert noch mehr.
Vielmehr sollte man zu kalten Getränken greifen. Wieso? Weil kalte Drinks dich tatsächlich erwärmen, da die Gefäße sich zusammenziehen.

Kaltes Wetter ist nicht Schuld an deiner Erkältung!
Laut Studien und Forschungen eoines amerikanischen Gesundheits-Instituts gibt es keinen nachweisbaren Beweis dafür, dass kalte Temperaturen dafür verantwortlich sind, dass man sich eine Verkühlung einfängt. Der tatsächliche Grund dafür ist, weil die Leute bei kaltem Wetter mehr in verschlossenen Räumen verbringen. Und hier haben es Keime und Bakterien besonders leicht sich zu verbreiten und festzusetzen.

Männer und Frauen haben ein anderes Kälteempfinden
Die eiskalten Füße der Frau unter der Bettdecke - diese Problematik kennen wir alle. Doch Männer, die in der Regel mehr Muskelmasse haben und Frauen, die in der Regel mehr Fett-Verhältnis aufweisen, frieren unterschiedlich. Muskeln sind zwar perfekt geeignet, um Hitze zu produzieren, doch Fett ist gut, um es zu speichern.

Kälte hilft beim Abnehmen
Bei kaltem Wetter arbeitet der Körper stärker daran, sich zu erwärmen, was bedeutet, dass Energie und Kalorien verbraucht werden.