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Fashion Revolution Day: Wetten, du hast noch nie so günstig geshoppt wie mit diesen Tipps!

Jedes fünfte Kleidungsstück in heimischen Kleiderkästen ist ungetragen: Das wäre doch gelacht, wenn sich da nicht Schätze, die du längst vergessen hat, wieder neu entdecken und lieben lassen! Und es gibt auch noch zahlreiche andere Ideen, günstig und nachhaltig zu "shoppen"!

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Shoppen im eigenen Kleiderschrank
© iStockphoto.com

Am 24. April ist Fashion Revolution Day, der Gedenktag für den tragischen Einsturz der Textilfabrik von Rana Plaza in Bangladesch, bei dem 1135 Menschen starben und über 2400 verletzt wurden. Mit diesem Tag soll auf die katastrophalen Auswirkungen von Fast Fashion aufmerksam gemacht werden.

Denn die Produktion unserer Kleidung ist neben den mehr als bedenklichen sozialen Missständen, die an moderne Sklaverei erinnern, auch schuld an zwanzig Prozent der globalen Wasserverschmutzung. Und das, weil wir immer mehr und immer billiger shoppen wollen. Dabei lagern die meisten von uns zuhause bereits zahlreiche Hosen, T-Shirts, Kleider und Co, die wir noch nie angezogen und vielleicht schon wieder vergessen haben: im Schnitt wird jedes fünfte Kleidungsstück nie getragen.

Wetten, du hast noch nie so günstig geshoppt wie mit diesen Tipps!

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Warum also nicht einmal im eigenen Kleiderschrank "shoppen"? Stöbere dich mal durch dessen Untiefen und probiere vor allem neue Kombinationen aus. So fühlt sich auch Vorhandenes wieder wie neu an.

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Ein riesiger Spaß sind darüber hinaus private Tauschpartys mit Freundinnen. Wenn du schon am Durchforsten deines Kastens bist, dann fallen dir bestimmt einige Sachen auf, die du schon seit Jahren nicht mehr getragen hast und wohl auch nicht mehr tragen wirst. Und deinen Freundinnen geht es bestimmt ähnlich. Lade sie ein, mit ihren aussortierten Kleidungsstücken und Accessoires vorbeizukommen und tauscht diese untereinander aus. Denn was der einen nicht mehr passt, ist für die andere vielleicht ein neues Lieblingsstück.

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Und neu geht auch ganz anders: Wie beispielsweise mit dem spannenden Konzept der "Kleidereien", wo man sich Kleidungsstücke wie in einer Bibliothek ausleihen kann. In Wien bietet beispielsweise das Start-up-Unternehmen „endlos fesch“ diese Lösung an.

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Aber auch alt muss nicht gleich weggeworfen werden: Heutzutage wird jedoch leider kaum noch etwas geflickt oder repariert. Denn die vergleichsweise schlechte Qualität von Fast Fashion hat dazu geführt, dass ein Rock mit einem Loch eher weggeworfen als genäht wird. Dabei wird so das eigene Geldbörsel als auch die Umwelt geschont.

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Oder wie wäre es darüber hinaus, alte Kleidung einfach in etwas Neues zu verwandeln: So kann etwa aus einer alten Jeans, die nicht mehr gefällt, ein Rock genäht oder alte Pullover zu Kissen oder Taschen verarbeitet werden.

Im Falle eines Neukaufs empfiehlt die Umweltschutzorganisation Greenpeace, auf faire und ökologische Produktion zu achten. Gütezeichen wie GOTS und Made in Green sind hier beispielsweise vertrauenswürdig. Von vielen anderen Kennzeichen im Textilbereich rät die Umweltschutzorganisation jedoch ab. „Auch im Textilbereich wird mit dem Gewissen der Konsumentinnen und Konsumenten gearbeitet, doch die wenigsten Gütezeichen halten, was sie versprechen“, so Unternehmenssprecherin Nunu Kaller. Mit „Textilsiegel im Greenpeace-Check“ hat die Umweltschutzorganisation kürzlich einen Ratgeber herausgebracht, der Orientierung ins Gütesiegel-Dickicht bringt.

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