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Fastenzeit durchziehen: 5 Tipps, wie du das Fasten dieses Jahr durchziehst

Mit dem Aschermittwoch am 26. Februar 2020 ist es wieder so weit: Die Fastenzeit beginnt. Aber 40 Tage allem Gutem entsagen? Ganz schön anstrengend. 5 Tipps!

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Fastenzeit durchziehen: 5 Tipps, wie du das Fasten dieses Jahr durchziehst
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Das neue Jahr mit vielen Vorsätzen hat gestartet und auch die alljährliche Fastenzeit steht bereits in den Startlöchern: In dieser Zeit lautet bei vielen wieder das Motto "ein paar Kilo abnehmen, gesünder ernähren und auf das eine oder andere verzichten". Dies verlangt oft viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Wie die eigene Challenge aber nicht zum Kampf wird? Wir haben 5 Tipps!

5 Tipps, wie die Fastenzeit zum Erfolg wird

1. Aller Anfang ist schwierig: langsamer Einstieg

Besonders der Start in das Abenteuer "Fasten“ ist hart – der Körper muss sich zunächst an die Umstellung gewöhnen und den lauernden Versuchungen widerstehen. Um den Umstieg zu erleichtern, bedarf es einer guten Vorbereitung. Damit der Körper nicht zu sehr unter der Veränderung leidet, empfiehlt es sich, schon Tage vor der eigentlichen Fastenkur den Konsum zu reduzieren. Wer auf Süßes oder kalorienreiche Nahrung verzichten möchte, sollte bereits zwei Wochen vorher die Menge verringern. So kann sich der Organismus langsam einstellen, empfindet keine extremen Entzugserscheinungen und Heißhunger-Attacken bleiben aus.

2. Langfristig denken: bewusste Ernährung

Damit die Fastenzeit nicht zu einem Kampf wird, ist es wichtig, nur in Maßen zu verzichten und auf bewusste Ernährung zu setzen. Denn wer auf alles verzichtet, wird den Zeitpunkt erleben, wenn der Heißhunger größer ist, als das Gewissen.

3. Kreislauf stärken: 30 Minuten Bewegung pro Tag

Damit auch der Kreislauf die Challenge übersteht, gilt es, diesen nebenbei zu stärken und auf Bewegung an der frischen Luft zu achten. Leichte körperliche Tätigkeiten wie Spazierengehen, Nordic Walking oder auch Yoga-Einheiten wirken nicht nur positiv auf den Kreislauf, sondern stärken das Allgemeinbefinden, verhindern den Abbau von Muskelmasse und fördern zusätzlich die Fettverbrennung. 30 Minuten am Tag reichen schon. Und gerade in Österreich gibt es so schöne Landschaften mit zahlreichen Möglichkeiten, sich zu bewegen.

4. Dem Körper einheizen

Der Verzicht auf die gewohnten Lebensmittel, wie beispielsweise Kohlenhydrate, bedeutet oft auch kalte Füße. Durch die Umstellung und die oft einseitige Ernährung, neigen wir dazu, schneller zu frieren. Um dem Organismus wieder einzuheizen, helfen scharfe Gewürze wie Chili und Pfeffer oder auch heißer Tee mit Ingwer. Auch der Gang in die Sauna oder in die Infrarotkabine kann den Körper wärmen. Durch das Schwitzen kommt nicht nur der Stoffwechsel in Schwung, auch die Durchblutung wird durch die erhöhte Temperatur verbessert und stärkt in Folge unser Immunsystem. Ein wohltuendes Wellness-Wochenende mit Saunabesuch ist in der Fastenzeit also fast ein Muss. Denn: Es ist nicht nur für den Körper wohltuend, sondern stellt auch eine Belohnung für den Kampfgeist dar.

5. Gemeinsam sind wir stark

So wie vieles anderes, macht auch Fasten gemeinsam mehr Spaß. Am besten also einen Detox-Buddy finden, mit dem die Zeit zusammen bestritten werden kann. Das steigert nicht nur die Motivation und den Spaß, sondern fördert auch das Durchhaltevermögen. Denn: Die gemeinsame Challenge macht solidarisch und erhöht die Chance, nicht vorzeitig aufzugeben. Zudem können so Erfahrungen, Tipps und Rezepte ausgetauscht werden.

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