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"Perfektes Dinner"? Welche Fehler du vermeiden solltest

Du wirst den gesamten Tag in der Küche verbringen, weil am Abend Gäste kommen? Fein! Welche Fehler du beim "perfekten Dinner" vermeiden solltest.

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"Perfektes Dinner"? Welche Fehler du vermeiden solltest
© Friends/Serie

Habt ihr schon mal ein Abendessen für mehr als zwei Personen gekocht? Ganz ehrlich: Es ist Stress, vor allem, wenn der Ehrgeiz einen zu einem dreigängigen Menü treibt. Da rackerst du ziemlich, meine Damen. Und wo gehobelt wird, da fallen auch Späne, logisch. Du kannst dich also entspannen, es muss bei deinem "perfekten Dinner" eben doch nicht alles perfekt werden.

Trotzdem gibt es ein paar Fehler, die du als Gastgeberin vermeiden solltest. Damit es für dich nicht stressig und für deine Gäste schön wird.

Gastgeber-Tipps: So kommst du beim "perfekten Dinner" nicht unter Stress

1

FEHLER: DU LEHNST HILFE AB. Du musst die Cranberry-Sauce deiner Schwiegermutter nicht unbedingt mögen: Aber wenn sie sie bringen möchte, dann lass sich doch einfach. Besser, du hast zu viel zu essen als zu wenig. Und außerdem: Du musst nicht Superwoman spielen, deren Ego darunter leidet, wenn jemand anderer auch etwas bringt, was schmeckt. Denk' praktisch: Es nimmt dir Arbeit ab und freut den Bringer.

2

FEHLER: DU KOCHST EIN MENÜ, DAS DU NOCH NIE PROBIERT HAST. Natürlich willst du alle mit der Innovationskraft deiner Rezepte beeindrucken. Aber: Lass Experimente bleiben. Bleib' lieber bei den Klassikern, die du auf keinen Fall vermasselst. Und ja, auch Nudeln mit Tomatensauce können zum Dinner-Knüller werden. Wer hat gesagt, dass man beim perfekten Dinner Molekularküche oder andere Küchen-Wahnsinnigkeiten braucht? Schmecken soll es, das ist alles.

3

FEHLER: DU BEREITEST ALLES AM D-DAY ZU. Warum muss man alles am Tag des großen Abends kochen? Es gibt keinen Grund dafür. Wer ein möglichst perfektes und stressfreies Dinner möchte, der beginnt bereits am Vortag mit den Vorbereitungen. Bedeutet: Plane ein Dinner, bei dem du von der Vorspeise bis zum Dessert möglichst viel schon vorgekocht oder gekühlt hast. Dann hast du auch mehr Zeit für deine Gäste.

4

FEHLER: DU ÜBST NICHT. Wenn dein Ehrgeiz tatsächlich darin liegt, das "perfekte Dinner" zuzubereiten, dann solltest du dein geplantes Menü bereits mehrmals gekocht haben. Nur Übung macht den Meister, nur so kannst du herausfinden, wie lange das Fleisch aus dem Backrohr noch rasten muss oder wie lange die Eiscreme kühlt – auch wenn das bedeutet, dass du dreimal hintereinander Zitronenhuhn essen musst.

5

FEHLER: DU TEILST DEN LEUTEN IHRE PLÄTZE ZU. Es handelt sich ja nicht um ein formelles Dinner, sondern um einen Abend mit Freunden und Familie. Du brauchst keine Tischkärtchen, sondern kannst die Leute frei wählen lassen, wo sie sitzen wollen. Wenn einander die meisten Gäste noch nicht kennen, macht es Sinn, zuerst einen Aperitiv im Stehen oder beim Sofa zu servieren. So kann man sich akklimatisieren, ehe alle zu Tisch gehen.

6

FEHLER: ES GIBT ZU WENIG ALKOHOL. Äh, das soll jetzt keine Einladung zu einem Besäufnis sein. Aber ein Abendessen braucht manchmal ein wenig Auflockerung, vor allem, wenn die Gäste einander nicht allzu gut kennen. Alkohol hilft dabei - ein Sekt, Aperitiv oder Glas Wein gleich zu Beginn trägt zur Stimmungsbesserung bei.

7

FEHLER: DU HAST AUSSER ESSEN KEINE IDEE FÜR DEINE EINLADUNG. Gut, jede Familie und jede Runde ist anders. Doch es kann zu etwas awkwarden Augenblicken kommen, wenn alle gemeinsam auf den Truthahn warten und nicht wissen, was sie einander erzählen sollen. Für Wartezeiten kannst du durchaus einen Plan B vorbereiten. Es müssen keine albernen Partyspiele oder der Auftritt eines Gitarrespielers sein (um Gottes Willen!), aber du kannst dir ein paar Gesprächsthemen zurecht legen, die als Eisbrecher funktionieren.

8

FEHLER: DU WARTEST MIT DEM AUFRÄUMEN, BIS ALLE AUS DER TÜR SIND. Die Zubereitung deines Dinners wird dich stressen, auch die Rolle als Gastgeberin kann aufreibend sein. Kaum sind die Gäste aus der Tür, will man eigentlich nur mehr ins Bett fallen und glücklich über den gelungenen Abend einschlafen. Nichts ist nerviger, als dann noch Abwasch machen zu müssen. Oder am nächsten Morgen vor dem Chaos zu stehen. Versuch' immer wieder zwischendurch den Geschirrspüler zu füllen oder Essensreste zu entfernen. Wenn ein Gast seine Hilfe anbietet: Nimm sie an!

Thema: Life-Hacks

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