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Die 8 schlimmsten Sachen, die du deinem Haar antust

Du pflegst dein Haar. Machen wir alle. Aber manchmal sind es die kleinen Fehler bei der Haarpflege, die zerstörerischer als alles andere wirken.


Die 8 schlimmsten Sachen, die du deinem Haar antust
© iStockphoto

Du versuchst dein Bestes. Du trägst Conditioner auf, du lässt dein Haar Luft trocknen – und trotzdem: Spliss. Gebrochene Spitzen, eine trockene, kaputte Mähne. Manchmal sind es leider die kleinen Fehler bei der Pflege (oder Nachlässigkeiten), die dein sonst gesundes Haar dauerhaft ruinieren.

Diese 8 Fehler bei der Haarpflege solltest du vermeiden

Geh nicht mit nassem Haar ins Bett.

Feuchtes Haar ist sehr empfindlich. Es raut schneller auf, es dehnt sich leichter (bis es bricht). Während des Schlafs drehst und wendest du dich oft, dein Haar wird abgerieben und die Struktur geschädigt. Wenn du also am Abend dein Haar wäscht, dann lass' es vor dem Schlafengehen noch eine Weile an der Luft trocknen – und bette dich besser auf einem Satin-Kissen (das verhindert nicht nur die zu starke Reibung, sondern auch Falten!).

Föhne das Haar nicht, wenn es noch 100% nass ist

Ist dein Haar noch komplett nass, dann musst du es länger der Fönbehandlung und damit der starken Hitze aussetzen. Lass dein Haar deshalb lieber zu etwa 50 Prozent an der Luft trocknen, drück' die Feuchtigkeit vorsichtig mit einem Handtuch aus dem Haar. Wenn du Sorge hast, dass du die Naturwelle dann niemals glatt bekommst – vertrau' uns. Sie wird glatt, selbst wenn du sie zunächst ungebürstet vortrocknen lässt (hier weitere Fehler, die du beim Haareföhnen machst! und wie du dir beim Haaretrocknen Zeit sparst).

Glätte es möglichst selten!

Die Kombination aus Wärme, Klemmen und Ziehen ist eine schreckliche Prozedur für dein Haar. Ein raffinierter Trick, wenn du das Glätteisen nutzt: Lass' dein Haar zunächst komplett trocknen (es sollte kein Zischen zu hören sein, wenn du das Glätteisen ansetzt) und klemme das Haar nicht zu fest ein. Stattdessen lässt du das Eisen ganz leicht geöffnet. Auf diese Weise wird dein Haar immer noch von der Wärme geglättet – aber diese wirkt nicht mehr so direkt.

Du bürstest dein Haar von oben nach unten

Wie denn sonst, fragst du? Nun: Zunächst solltest du an den Spitzen beginnen und dich dann mit kurzen, schnellen Strichen nach oben vorarbeiten. So werden kleine Knoten gelöst, statt dass du sie von oben nach unten zerrst und das Haar weiter verfilzt oder ausreißt.

Du bindest dein Haar immer nach oben

"Ich liebe meine langen Haare, damit kann ich so tolle Frisuren machen!" – In Wahrheit binden wir sie meistens einfach nur am Hinterkopf hoch. Die konstante Spannung schwächt aber die Haarstränge und bewirkt, dass sie abbrechen. Gönn' deiner Mähne also immer wieder eine Pause, indem du dein Haar ein paar Tage offen trägst und Öl in die beanspruchten Längen massierst.

Du verwendest die falschen Haar-Accessoires

Normale Gummibänder biegen und brechen deine Haare. Dasselbe gilt auch, wenn du zu oft Bobby Pins verwendest: das Haar wird abgeklemmt und damit in seiner Struktur geschädigt. Besser sind "Ivisible Bobbles", als dehnbare Gummis, die das Haar nicht so angreifen.

Trockenshampoo

Du verwendest zu oft Trockenshampoo

Schon wieder keine Zeit zum Haarewaschen? Schnell ein paar Spritzer Trockenshampoo, dann sieht der fettige Ansatz wieder ansehnlich und frisch aus. Doch das Trockenshampoo verstopft dauerhaft die Haarfollikel. Deshalb: Gerne verwenden – aber eben nicht jeden zweiten Tag.

Du nützt den falschen Conditioner (zur falschen Zeit)

Überprüf' die Inhaltsstoffe deines Conditioners. Wenn von "Stärkung" deines Haares die Rede ist, dann ist meist auch Protein enthalten. Tatsächlich stärkt Protein dein schwaches Haar von innen. Verwendest du allerdings zu viel davon oder auch zu häufig, dann kann das Haar von dieser Überdosis brüchig werden. Also: seltener auftragen und stattdessen ein- bis zweimal pro Woche durch Feuchtigkeits-Pflege ersetzen.

Thema: Haare