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Interview mit Star-DJ Felix Jaehn

Er ist DER musikalische Durchstarter des Jahres: Star-DJ und Musik-Produzent Felix Jaehn (Ain't Nobody, Loves Me Better). WOMAN hat mit dem 21-Jährigen über seine Karriere, Autos und Facebook gesprochen.

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Dieser Song brachte ihm den internationalen Erfolg!

© Video: Digster Pop

Felix Jaehns Song "Ain't Nobody (Loves Me Better)" brachte ihm den internationalen Durchbruch. Das Video auf Youtube (oben) wurde bereits über 90 Millionen mal auf Youtube geklickt. Der 21-Jährige hat das erreicht, was bislang kaum einem Deutschen gelang: mit seinem Song „Cheerleader“ schaffte er es auf Platz 1 der amerikanischen Single-Charts, und auch in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Australien und Kanada avancierte der Song zur Number One. Am elften September erschien seine neue Single "Book of Love“, und jetzt rockte der Chartbreaker die IAA in Frankfurt!

Beim „Volkswagen Garage Sound“ im Frankfurter Privatclub „Gibson“ performte Jaehn mit der 14jährigen Jasmine Thompson seinen Welthit „Ain’t Nobody“. Wir interviewten Felix Jaehn kurz vor dem Konzert.

WOMAN: Du performst heute beim Volkswagen Garage Sound. Hast du vielleicht früher auch in der Garage der Eltern geprobt, so wie viele Bands?
Felix: Ich habe als Kind Geige gespielt und lieber im Wohnzimmer geübt und auch als DJ bin ich nicht in die Garage umgezogen.

Interview mit DJ Felix Joehn

WOMAN: Wachst du manchmal auf und denkst dieser Mega-Erfolg ist nur ein Traum?
Felix: Klar hat man diese Momente: Wenn man zu Hause ist und ich mit Freunden chille. Wenn sie mich dann fragen was abgegangen ist und ich ihnen berichte. Und wenn ich realisiere wo ich im letzten Jahr überall war und was ich alles Tolles erlebt habe – dafür bin ich dann einfach dankbar. Morgen geht es schon wieder weiter: zum Videodreh für die nächste Single nach Polen. Meine zweite Single mit dem Titel „Book of Love“ ist letzten Freitag erschienen und ist bei iTunes direkt in den Top Ten gelandet. Es läuft also wie geschmiert. Ich bin deshalb total entspannt heute.

WOMAN: Du wohnst wieder bei den Eltern. Weil das „Hotel Mama“ einfach praktisch ist?
Felix: Ich bin nicht durch eine Arbeit oder ein Studium örtlich gebunden sondern immer am Reisen. Ich musste mir überlegen: Wohin möchte ich alle zwei Wochen für einen Tag. Zurückkehren? Wenn ich mir in Berlin, London oder L.A. ein Penthouse miete, dann hänge ich da alleine rum - und bin aber ohnehin nie da. Deshalb kehre ich dann lieber in meine gewohnte Umgebung zurück. Ich habe dort meine Schulfreunde. Wir wohnen an der Ostsee und ich kann dort an den Strand gehen. Nach einem Tag geht es dann schon wieder los und ich bin dann wieder in den Metropolen der Stadt – und alles ist cool.

WOMAN: Was sagen deine Eltern zu deinem Erfolg?
Felix: Sie sind superstolz, megahappy und euphorisch und verfolgen das natürlich alles. Und sie sind tatsächlich auch heute hier. Es hat sich angeboten, da dieses Konzert hier in Deutschland stattfindet. Es ist die Ausnahme, dass sie mit dabei sind. Das ist immer etwas Besonders – für sie und auch für mich.

WOMAN: Wie sieht dein Alltag aus?
Felix: Komplett freie Tage habe ich eigentlich nicht mehr, ich habe in der Regel eine 7 Tage Woche. Aber auch wenn ich mal an einem Tag keinen Auftritt habe und zu Hause bin, dann stehen natürlich Dinge an: dann müssen Lieder produziert werden und man muss sich um Social Media kümmern. Mails beantworten, die liegen geblieben sind. Jeder Tag ist anders, das macht es aber auch spannend.

WOMAN: Beim Volkswagen Garage Sound stehen die alle Social Media Plattformen im Fokus. Wie wichtig sind für dich Facebook, Instagram und Co.?
Felix: Ich bin mit den sozialen Netzwerken groß geworden, deshalb denke ich nicht zweimal darüber nach, es ist für mich selbstverständlich. Natürlich ist es als Künstler total wichtig, mit seinen Fans zu kommunizieren und regelmäßig Updates zu posten. Ich habe gerade schon bei Snapchat ein Foto mit Jasmine Thompson hochgeladen.

Interview mit DJ Felix Joehn
Felix Jaehn und Jasmine Thompson, die in seinem Hit "Ain't Nobody" singt.

WOMAN: Was nutzen du am meisten?
Felix: Ich nutze eigentlich alles täglich: Facebook, Instagram, Twitter und Snapchat sind die Wichtigsten. Von der Post-Frequenz bin ich bei Snapchat am aktivsten.

WOMAN: War Erfolg in der Musikbranche schon immer dein Ziel?
Felix: Die Musik war schon immer mein Traum. Wie fast jeder Junge wollte ich natürlich, mit acht Jahren oder so, Fußballprofi werden. Aber eigentlich war es schon immer die Musik, die mich fasziniert hat. Ich habe mit sieben Jahre mit Geige angefangen und mit 15, 16 meine ersten Gigs gespielt.