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Yin-Yoga: Fersensitz

It's Yin-Yoga-Time! Heute zeigt dir Profi Barbara Rappauer, wie die Fersensitz-Position funktioniert. Auf die Matte und los geht's!


Yin-Yoga: Fersensitz
© Poweryoga Vienna

Im dritten Teil unserer Yin-Yoga-Serie mit Barbara Rappauer von Poweryoga Vienna dreht sich alles um den Fersensitz. P.S.: Hier geht es zu Part 1 (Schmetterling-Position) und Part 2 (Schnürsenkel-Position).

Position: Fersensitz

Komm in den 4-Füßlerstand, stell dann deine Zehen unter und beginn dich vorsichtig aufzurichten. Du spürst wahrscheinlich relativ schnell ein ziemlich intensives Ziehen über die Fußballen. Das ist erwünscht. Versuch nicht auszuweichen. Wenn es zu stark wird, leg deine Hände vor den Knien ab und verringere so den Druck auf die Füße.

Der Fersensitz öffnet die Plantarfaszie – eine dreischichtige dicke Faszie, welche sich von der Ferse vor zu den Zehenballen erstreckt. Die gewölbeartige Form des Fußes geht vor allem auf die Spannung dieser Faszie zurück. Doch die Plantarfaszie muss auch dehnbar sein – ist sie das nicht, gibt es typische Störungen wie Entzündungen oder den sogenannten Fersensporn, der sehr schmerzhaft ist. Idealerweise sollte das Fersenpolster minimal nach vorne beweglich sein, damit die Achillessehne Kraft in die Plantarfaszie übertragen kann, und umgekehrt.

Im Fersensitz lockern wir die Füße und Zehen und laut der Taoisten hat eine Person mit offenen Zehen auch einen offenen Geist. Zudem stimuliert diese Position auch alle 6 Meridiane, welche in den Zehen beginnen oder enden.