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6 überraschende Gründe, warum dein Haar fettig ist

Nach einem Tag fällt dein frisch gewaschenes Haar in ein fettiges Nichts zusammen? 6 überraschende Gründe, warum deine Mähne fettiger als sonst ist.

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6 überraschende Gründe, warum dein Haar fettig ist
© Instagram/Negin_Mirsalehi

Wenn du aus dem Haus gehst: Eine wunderbar frische, herrlich wallende Mähne. Wenn du am Abend nach Hause kommst: Ein fettiges, traurig herabhängendes Nichts.

Nein, man kann die natürliche Ölproduktion deiner Kopfhaut nicht stoppen (wäre auch nicht wünschenswert, denn dann hättest du schrecklich trockenes Haar). Manchmal ist die erhöhte Talgproduktion auch hormonell bedingt. Vor der Menstruation wird das Haar oft fettiger. Aber es gibt auch ein paar Angewohnheiten, die dazu führen, dass dein Haar schneller nachfettet als gewöhnlich. Wie du dagegen vorbeugst!

6 Ursachen: Deshalb fettet dein Haar schneller als normal

1. Du trägst immer einen Pferdeschwanz

Der Pferdeschwanz ist die perfekte Frisur: Haar schnell hoch zusammenfassen, sofort sieht man frisiert und ordentlich aus. Bindest du dein Haar jedoch immer zu einem Pony zusammen, dann kann sich Talg unter dem Zopfband verfangen. Außerdem verteilt sich das Haarfett nicht mehr gleichmäßig bis zu den Spitzen, wenn die Haar platt und eng am Kopf anliegen. Die Wurzeln fetten schneller durch. Was hilft: Trag dein Haar immer wieder auch offen oder zu einem lockeren Zopf im Nacken.

2. Deine Haarbürste muss gereinigt werden

Ja, es nervt uns genauso wie dich: Die Haarbürste gründlich zu reinigen ist eine mühsame Angelegenheit. Wenn du aber fettigem Haar vorbeugen willst, dann ist es unerlässlich. Denn Stylingprodukte, Haartalg, Staub und Hautschüppchen: All das legt sich an den Borsten der Bürste ab und wird von dir bei jedem Styling schön im Haar verteilt. Die Folge: Fettiges Haar.

3. Du pflegst zu exzessiv

Pflege ist für gesundes, schönes Haar enorm wichtig. Vor allem, wenn du zu trockenen Spitzen neigst, wirst du regelmäßig Kuren oder Pflege im Haar verteilen. Achte aber darauf, dass du die Produkte nur in die Spitzen und nicht auf dem Haaransatz einarbeitest. Denn auf der Kopfhaut sorgen pflegende Produkte nur für einen fettigen Ansatz. Die Ausnahme ist ein Kopfhaut-Tonic: Das belegt und befeuchtet die Kopfhaut, regt aber die Talgproduktion nicht zusätzlich an.

4. Du kämmst zu viel

100 Bürstenstriche am Tag, das hat uns schon unsere Oma geraten. Recht hat sie, denn der natürliche Talg befeuchtet dein Haar und hält es geschmeidig. Wenn du allerdings zu fettigem Haar neigst, dann solltest du nicht ganz so oft die Bürste schwingen. Sonst schmierst du nur zusätzliches Fett vom Ansatz in die Längen.

5. Du wäscht dein Haar zu oft mit Shampoo

Jeden Tag fettes Haar? Shampoo lässt die Kopfhaut austrocknen. Das klingt nun für Leute mit erhöhter Talgproduktion wie die Rettung, hat aber einen Haken. Denn unser Körper reagiert mit einer Schutzfunktion, wenn ihm etwas entzogen wird. Um es auf den Punkt zu bringen: Je häufiger du dein Haar wäscht, desto stärker wird auch die Talgproduktion deiner Kopfhaut sein. Was folgt ist ein Teufelskreis aus Waschen und Nachfetten.

6. Du fasst immer wieder in dein Haar

Finger sind dreckig. Wenn man sich ständig ins Haar fasst, sich durch die Mähne fährt, dann ist das ein ähnlicher Effekt wie beim Kämmen mit einer schmutzigen Bürste – vor allem, wenn die Hände frisch eingecremt sind... Und: Auch Kopfbedeckungen wie Mützen oder Stirnbänder kleben dein Haar an die ölige Kopfhaut und sorgen dafür, dass es schneller nachfettet.

© Video: WOMAN
Thema: Haare