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"Fifty Shades of Grey": E. L. James im Interview

WOMAN traf E. L. James, die Autorin der "Shades of Grey"-Trilogie, auf der Frankfurter Buchmesse.


"Fifty Shades of Grey": E. L. James im Interview

E.L. James: Schrieb mit "50 Shades of Grey" den Bucherfolg des Jahres.

© 2012 Getty Images

"Ich bin völlig verkatert", verrät E. L. James einer kleinen Auswahl von Journalisten und erzählt, dass sie gestern Abend mit ungefähr 50 Verleger zusammen war, die alle ihre Bücherrechte wollen, und sie dabei einige Drinks zu sich genommen habe. Die Frau ist mit weltweit 40 Millionen Büchern ihrer SM-Trilogie die begehrteste Aktie am Markt. Band 3 von "Shades of Grey – Befreite Lust" erscheint am 24. Oktober.

Der Erfolg scheint sie nicht unverändert zu haben: Kumpelhaft kommt die Britin ganz in schwarz gekleidet mit Stiefeln über den Knien mit großen Schritten daher, gibt mit tiefer Raucherstimme Antworten wie mein Sexleben ist wunderbar, mein Mann ist mein Rechercheobjekt. "Er ist sehr stolz auf mich, genauso wie meine Söhne, die das Buch nicht gelesen haben."

Zwei Jahre lang hat E. L. James ununterbrochen an der schlüpfrigen SM-Trilogie gearbeitet. "Ich kann überall schreiben, auf dem iPhon in der U-Bahn, wenn ich eine Idee habe, schreibe ich sie sofort auf. Es hat mir ungeheuren Spaß gemacht. Die Lust am Schreiben war wie eine Droge."

Auf was sie denn stolz sei:

Dass Leute, die seit 25 Jahren kein Buch mehr gelesen haben, meine Bücher lesen. Ein Fan hat mir gestanden, er habe es 63 Mal verschlungen. Und ich habe schon unzählige Ehen gerettet, die Leute schlafen wieder miteinander.

Über den Erfolg bei den Frauen:

"Es ist eine Liebesgeschichte, Frauen lieben das. Es ist reine Fantasie. Und sie sprechen mit anderen Frauen darüber. Alle Altersklassen, auch meine 84 jährige Tante lesen `Shades of Grey` ."

Ob die Bücher nicht Leute zu gefährlichen Spielchen anregen?

"Es ist doch pure Fantasie, was die Leute in den Schlafzimmern machen, sollte privat sein. Ich fühle mich nicht verantwortlich."

War es schwierig sich Mr. Grey auszudenken?

"Nein sehr einfach! Ich schwöre, es gibt kein Vorbild. Er ist reich und gut aussehend, davon träumen die Frauen."

Über den Begriff "Mummy-Porn" (Hausfrauen-Sex):

"Die Kritik finde ich sehr gemein, das sind frustrierte Menschen, die das meinen."

Über die Verfilmung:

"Daran arbeiten wir, es gibt einen Produzenten und einen Drehbuchautor, die Besetzung ist noch nicht fix. Nein, ich habe keine Favoriten."

Hier geht es zu Leseproben aus Band 1, 2 und 3:

"Fifty Shades of Grey: Geheimes Verlangen", Leseprobe 1 ,
"Fifty Shades of Grey: Geheimes Verlangen", Leseprobe 2 ,
"Fifty Shades of Grey: Geheimes Verlangen", Leseprobe 3 ,
"Fifty Shades of Grey: Gefährliche Liebe", Leseprobe 1 ,
"Fifty Shades of Grey: Gefährliche Liebe", Leseprobe 2 ,
"Fifty Shades of Grey: Gefährliche Liebe", Leseprobe 3 ,
"Fifty Shades of Grey: Befreite Lust", Leseprobe 1 ,
"Fifty Shades of Grey: Befreite Lust", Leseprobe 2 ,
"Fifty Shades of Grey: Befreite Lust", Leseprobe 3 .

Interview: Andrea Braunsteiner, Frankfurt

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