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Fiona Swarovski entwirft Schmuck für Cadenzza

Als Gastdesigner entwarfen Roberto Cavalli und Fiona Swarovski exklusive Kollektionen für Cadenzza. Der Look: Glücksbringer, mal glamourös, mal spirituell.

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Fiona Swarovski entwirft Schmuck für Cadenzza

"Schmuck ist ein unglaublich starkes Ausdrucksmittel der Persönlichkeit" - mit diesen Worten startete unser Interview mit Fiona Swarovski, die gerade ihre erste eigene Schmuckkollektion für Cadenzza designte. Zentrale Elemente ihrer Ketten sind die Glückssymbole "Hand of Fatima" und "Buddha".

WOMAN: Wie kam es zu Ihrer Kollektion für Cadenzza?
Fiona: Ich bin schon seit mehr als einem Jahr als Design Director bei Cadenzza tätig und habe in erster Linie unbekannte Talente gescoutet. Jetzt war’s an der Zeit, für das junge Label etwas Eigenes zu entwickeln.

WOMAN: Was war die Inspiration?
Fiona: Ich bin ein sehr spiritueller Mensch, bin praktizierende Buddhistin und verehre die Frauenfiguren der großen Religionen. Eine Kollektion mit diesen Symbolen zu entwickeln, war naheliegend.

WOMAN: Was prägt Ihre Designs?
Fiona: Zum einen die spirituellen Symbole und Glücksbringer – ein solches Zeichen trage ich selbst immer am Körper. Die Red Carpet Kollektion entstand aus meinem Wunsch, Statement-Schmuckstücke zu entwickeln, die sich gut mit eleganten Abendkleidern kombinieren lassen.

WOMAN: Glauben Sie, dass Schmuckstücke Glücksbringer sein können?
Absolut! Ich trage immer eine Madonna oder Hand der Fatima. Sie beide bringen mir Glück und stärken mich.

WOMAN: Warum ist für viele Frauen Schmuck so emotional?
Fiona: Zum einen denke ich, dass Schmuck sich am besten eignet um der eigenen Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen – die Auswahl ist also eine fast intime Angelegenheit. Zum anderen erinnern uns Schmuckstücke häufig auch an den Moment, in dem wir sie bekommen oder wir sie für uns selbst entdeckt haben. Es spielt als auch oft Sentimentalität eine Rolle.

WOMAN: Haben Sie ein Stück das Ihnen besonders viel bedeutet?
Fiona: Mein Ehering natürlich. Ansonsten sind es eher spirituelle Symbole, die ich immer bei mir trage.

WOMAN: Welcher Schmuck steht jeder Frau?
Fiona: Armreifen und –bänder. Sie sind die einzigen Stücke, bei denen Statur, Haar- und Augenfarbe egal sind und sie passen einfach zu jeder Frau und jedem Outfit.

WOMAN: Gibt es Schmuck der einen älter oder altmodisch wirken lässt?
Fiona: Da gibt es keine allgemeine Antwort. Jeder Stil hat sein für und wider. Perlen beispielsweise galten bis vor wenigen Jahren als eher altmodischer Klassiker – dann wurden sie von Chanel vollkommen neu in Szene gesetzt und sind jetzt aus kaum einer trendigen Kollektion wegzudenken.

»"Solang der Style authentisch ist, kann man fast nichts falsch machen."«

WOMAN: Klunker oder Minimalismus – wie stehen Sie zur Dosierung?
Fiona: Ich selbst trage eher große Statement-Stücke, aber das hängt ganz von der Trägerin ab. Solang der Style authentisch ist, kann man fast nichts falsch machen. Ein wenig mehr Mut würde uns Leuten aber gut tun – ich kenne so viele Frauen, bei denen bombastische Stücke im Schrank verstauben, weil ihnen der Mut fehlt ihre Outfits etwas gewagter zu kombinieren.

WOMAN: Wie kombiniert man Schmuck am besten?
Fiona: Ganz klar: mehr ist mehr! Ich bin kein Freund dezenten Schmucks. Will man sich in Szene setzen, sollte man klotzen, nicht kleckern.

WOMAN: Was sind die wichtigsten Schmuck-Trends für diesen Sommer?
Fiona: Lange Ketten mit Anhängern. Sie lassen sich auch besonders lässig zu legeren Sommer Outfits kombinieren. Passen aber genauso gut zum eleganteren Look.

WOMAN: Gibt es einen Farb- oder Materialtrend für die nächste Saison?
Fiona: Diesen Sommer wird’s sehr bunt – vor allem Türkis und Blautöne sind stark im Kommen. Und natürlich führt heuer kein Weg vorbei an Perlen – in allen Farben und Formen.

WOMAN: Haben Sie ein Allround-Schmuckstück, das sie sowohl casual als auch edel für große Events stylen?
Fiona: Mein Markenzeichen sind breite Armreifen in Silber – ich trage gern an jedem Arm einen und kombiniere sie zu jedem Style.

WOMAN: Wie hat sich Ihr persönlicher Stil über die Jahre gewandelt?
Fiona: Ich bin meinem Stil schon viele Jahre treu und setze auf figurbetonte, nicht zu elegante Kleidung und große, auffällige Schmuckstücke in Silber.

WOMAN: Sie hatten jahrelang eine eigene Modekollektion. Wieso haben Sie diese aufgegeben und vermissen Sie es, ein eigenes Label zu haben?
Fiona: Ich liebe es zu designen und diese Passion zieht sich als roter Faden durch mein Leben. Ich denke aber, dass Schmuckdesign am besten zu mir passt; ich bin mit dem Metier aufgewachsen, kenne es in und auswendig und liebe Schmuck – ideale Voraussetzungen zur Entwicklung einer eigenen Kollektion.

WOMAN: Ist Ihre Ästhetik mehr oder weniger die gleiche geblieben?
Fiona: Absolut.

WOMAN: Ihr Markenzeichen sind breite Armspangen. Wie kam es zu dieser Vorliebe?
Fiona: Da ich keine Uhren mag, sind mir meine Arme früher immer zu nackt erschienen. Irgendwann habe ich dann im Gladiatoren-Stil 2 breite Armreifen umgelegt. Damit habe ich mich so wohl gefühlt, dass ich den Look beibehalten habe.

WOMAN: Trägt man Schmuck heute anders als früher?
Fiona: Ich denke, dass heute mehr erlaubt ist – es werden verschiedene Stile in einem Outfit gemischt und Farben wild kombiniert. Früher trug Frau ihren Schmuck deutlich klassischer als komplettes Set. Das gilt heute fast als langweilig.

WOMAN: Glauben Sie , dass Steine gewisse Kräfte verleihen, etwa dass Rosenquarz hilft, die große Liebe zu finden etc.?
Fiona: Natürlich! Steine haben besondere Kräfte. Ich habe immer schon eine besondere Vorliebe für Saphire. Dachte früher, das wäre nur aufgrund des tiefen Blaus, das ich wunderschön finde. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass ich besonders häufig in hektischen Zeiten zu Schmuckstücken mit diesem Edelstein greife. Erst später habe ich recherchiert und herausgefunden, dass der Saphir ein Heilstein zur Unterstützung für die Nerven gilt. Mein Körper hat also intuitiv nach diesem Hilfsmittel gegriffen.

WOMAN: Wenn ich in ein hochwertiges Schmuckstück investieren kann – für welches sollte ich mich entscheiden?
Fiona: Diamanten in allen Formen! Sie haben Wertbestand und, wie eine französisches Sprichwort so schön sagt „ihr funkeln spiegelt das Leuchten deiner Seele wider“.

WOMAN: Dank cooler Labels hat sich das Image von Modeschmuck stark gewandelt. Woran liegt es ihrer Meinung nach, dass Schmuck gerade so ein großes Thema ist?
Fiona: Schmuck ist ein unglaublich starkes Ausdrucksmittel der Persönlichkeit. Meiner Meinung nach sogar viel besser geeignet, einem Outfit die persönliche Note zu verleihen als Handtaschen oder Schuhe. Auch gibt es jetzt dank Geschäften wie Cadenzza endlich eine Zwischenstufe zwischen schlecht verarbeitetem Schmuck von minderer Qualität und sehr teurem Echtschmuck aus Edelsteinen – die ideale Anlaufstelle für alle modebewussten Frauen, die Wert auf Qualität legen und dennoch eine große Auswahl an Schmuckstücken besitzen möchten ohne ein kleines Vermögen zu investieren.

Die Schmuckstücke der Fiona-Kollektion sind ab März in allen Cadenzza-Filialen in Österreich, Deutschland und Großbritannien aber auch unter www.cadenzza.at zum Preis von je 169 Euro erhältlich.