Ressort
Du befindest dich hier:

Fit im Büro

Langes Sitzen und monotone Bewegungsabläufe am Schreibtisch verursachen Beschwerden in Rücken und Nacken. Tipps, die helfen.


Fit im Büro

Wussten Sie, dass es nicht nur einen Tennisarm, sondern auch einen "Mausarm" gibt? Auch Arme und Hände leiden unter der monotonen Haltung am PC. Noch häufigere Leiden nach mehreren Stunden täglich am Computer sind Rückenschmerzen oder Verspannungen im Nacken.

Für Schmerzen, die durch wiederholt ausgeführte Tätigkeiten entstehen, gibt es sogar einen Fachbegriff: "Repetitive Strain Injury Syndrom". Ein wenig Alltagsbewegung kann helfen – hier verraten wir weitere Tipps gegen Nackenschmerzen und "Maushand":

• Der Arbeitsplatz

Der Arbeitsplatz sollte ergonomisch eingestellt sein. Das bedeutet: Der Bürostuhl hat Rollen, eine Stütze für den unteren Rücken (Lordosenstütze) und Armlehnen. Die Knie sollten im 90-Grad-Winkel und die Füße komplett auf dem Boden stehen. Auch die Ellenbogen sollten im 90°-Winkel gebeugt sein.
Machen Sie den Test: Denn diese Sitzposition zeigt an, ob Ihr PC-Monitor eventuell zu niedrig oder zu hoch steht, um beim Arbeiten den Kopf gerade zu halten. So wäre die optimale Position: Der obere Bildschirmrand sollte auf Höhe der Augen, der Monitor leicht nach hinten geneigt sein.

• Sitzen Sie anders

Bei einer ungesunden Sitzhaltung können bereits nach zwei Stunden Beschwerden wie Durchblutungs- oder Konzentrationsstörungen auftreten (hier finden Sie einfache Konzentrationsübungen ). Ändern Sie also Ihre Sitzhaltung regelmäßig. Arbeitsmediziner empfehlen, dass man den Bürostuhl ab und an gegen einen Sitzball oder ein Stehpult tauscht.

• Zehn-Finger-System

Wer die HAK oder Hasch gemacht hat, kann es im Schlaf: Das Zehn-Finger-System. Erwiesen: Wer mit allen zehn Fingern tippt, verhindert eine einseitige Belastung. Im Web finden Sie zahlreiche kostenlose Miniprogramme, mit denen die 10-Finger-Methode geübt werden kann.

• Maus und Tastatur

Tastaturen und PC-Mäuse gibt es auch in ergonomisch günstigen Varianten. So verhindern Trackballs, speziell geformte Mäuse oder zweigeteilte Tastaturen eine unnatürliche Haltung der Arme und Hände.

• Regelmäßiges Aufstehen

Stehen Sie regelmäßig auf und machen Sie ein paar Übungen, um Verspannungen vorzubeugen. Wer konzentriert oder unter Stress arbeitet, vergißt das leider nur allzu oft. Lassen Sie sich einfach daran erinnern – ein kostenloser Dienst dafür ist etwa www.workrave.org .

• Pausen tun gut

Neben Ihrer Mittagspause sind auch Mini-Unterbrechung der Arbeit gut, um Stress zu mindern und wieder konzentriert weiter zu arbeiten. Gut geeignet: Eine kurze Meditationsübung.

• Entspannung für die Augen

Wer ständig auf den Bildschirm starrt, schadet den Augen. Es hilft, immer wieder im Wechsel einen Punkt in der Ferne zu fixieren, scharf zu stellen, und dann wieder auf einen nahen Punkt zu blicken. Ebenfalls geeignet: Rollen Sie Ihre Augen. Einmal nach oben, dann nach links, unten und rechts blicken. Dieser Trick hilft auch gegen Kopfschmerzen .

Thema: Fitness

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .