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Fitness für Faule

Wenn das große Workout nicht in den Zeitplan passt, tun's auch einfache Übungen so ganz nebenbei. Unsere Fitness-Tricks für Faule, Müde & Co.

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Fitness für Faule
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Wer viel unterwegs ist, hat nicht immer Zeit für ein regelmäßiges Training. Körperliche und geistige Bewegung lassen uns aber produktiv durch den Tag gehen. Die Lösung: Baue immer wieder Übungen in deinen Alltag ein. Denn auch viele kleine Schritte sorgen für ein gutes Gesamtergebnis. Wir haben die besten Tipps, wie du Körper und Gehirn einfach fit hältst.

Für Faule.

Zeitfenster nutzen. In jedem Arbeitsalltag gibt es kleine Pausen. Verwende die Zeit für eine schnelle Übung. Das macht munter, ohne dabei ins Schwitzen zu kommen. Katze und Kuh lockern einen steifen Rücken, der Balanceakt regt den Kreislauf an, Beinstütz und Luftkick schulen das Gleichgewicht (alle Beschreibungen hier). Nutze die Fahrt zur Arbeit für ein Spiel aus der Kindheit. In Bus oder U-Bahn nicht festhalten, sondern die Fahrtbewegungen mit Körperspannung ausgleichen. Ganz wichtig: Lebe so, als würde es keine Rolltreppen und Aufzüge geben.

Trick im Geheimen. Auch die Zeit am Schreibtisch muss nicht ungenutzt bleiben. Aufrecht hinsetzen, mehrmals täglich Hintern und Oberschenkel an- und entspannen. Schultern nach vorne und hinten bewegen lockert die Muskulatur und beugt Kopfschmerzen vor. Auch Beckenbodentraining geht ganz nebenbei. Einfach im Sitzen anspannen, einige Sekunden halten und loslassen. Das trainiert nicht nur die tiefliegenden Bauchmuskeln, sondern ist auch gut für dein Sexleben.

Für Müde.

Energiekick. Unser Biorhythmus sorgt im Lauf des Tages für Höhen und Tiefen. Besonders intensiv ist das "Suppenkoma“ nach dem Mittagessen. Massiere dich mit Daumen und Zeigefinger gleichzeitig auf Ober- und Unterlippe, während die andere Hand unter dem Bauchnabel liegt. Das bringt neue Energie. Anschließend Hände wechseln. Ein weiterer Trick: mit Daumen und Zeigefinger die kleinen Vertiefungen unterhalb des Schlüsselbeins massieren, die andere Hand unter den Bauchnabel legen, dann Hände wechseln.

Für Unkonzentrierte.

Überkreuz. Übungen, bei denen die beiden Körperseiten unterschiedliche Bewegungen machen, schalten die linke und die rechte Gehirnhälfte zusammen, klären die Gedanken und sorgen für bessere Konzentration. Aufrecht hinstellen, das linke Bein heben und mit dem rechten Ellenbogen zusammenführen, dann Seite wechseln, 20 Wiederholungen. Der Käfer (Beschreibung hier) stärkt zusätzlich auch noch die Rumpfmuskulatur. Streife anschließend die Ohren aus und massiere sanft deine Augenpunkte. Das sind die beiden Vertiefungen an der Hinterseite des Schädels. Blicke dabei nach oben, unten, links und rechts.

Für Gestresste.

Entspannung. Gönne dir zwischendurch eine Pause. Täglich fünf Minuten Narrenkastl wirken Wunder. Einfach zurücklehnen, in die Luft schauen und an nichts denken. Lege zur Beruhigung einige Minuten eine Hand auf ihre Stirn, die andere auf den Hinterkopf, und atme dabei tief ein und aus. Die Übung hilft auch bei kleinen Kindern, wenn sie Angst haben, z.B. nach Alpträumen. Gehe anschließend an die frische Luft, und drehe eine Runde um den Büroblock oder im Garten.

Themen: Fitness, Workout