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Fitnesscenter-Etikette

Viele Menschen auf engem Raum – das birgt Konfliktpotenzial. Doch wenn alle ein paar Regeln beachten, haben auch alle am Training Spaß.

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Fitnesscenter-Etikette
© macrovector/iStock/Thinkstock

Do's.

Mit ein bisschen Rücksicht sind alle im Gym happy.

1

Pünktlich sein.
Zeitmanagement. Beim Workout wollen wir an unserer Figur arbeiten, aber auch den täglichen Stress abarbeiten und neue Energie tanken. Stürzt man zu spät in eine Klasse rein, sorgt das nicht nur für allgemeinen Aufruhr, man tut sich auch schwerer, den eigenen Stress loszuwerden. Deshalb bei Kursen immer ein paar Minuten vor Beginn da sein.

2

Rücksicht nehmen.
Bitte Ruhe. Vor allem bei ruhigen, meditativen Sportarten wie Yoga oder Pilates geht es auch um Konzentration und inneren Fokus. Viele wollen sich vor der Klasse schon darauf einstellen oder schon ein bisschen meditieren. Deshalb bitte im Kursraum ruhig sein. Ein Update mit der Freundin und andere Gespräche können auch im Vorraum geführt werden. Das Gleiche gilt für nach der Klasse.

3

Angemessene Kleidung.
Sportoutfit. In den Gym geht man zum Trainieren, das ist kein Laufsteg. Knappe Bustiers, Stringtangas und Ähnliches haben dort nichts verloren. Umgekehrt gilt: Keine Oversize-T-Shirts und weite Jogginghosen, verstecken lässt sich ohnehin nichts. Ideal: Speziell designte Sportkleidung in der passenden Größe. Und den Sportbra nicht vergessen. Wenn es zu sehr wackelt, ist es auch für einen selbst unangenehm. Nicht vergessen: Beim Training schwitzt man. Also danach ab mit dem Outfit in die Waschmaschine.

4

Saubere Sache.
Ordnung halten. Keiner mag es, wenn er auf seinem Gerät noch Schweißspuren vom Vorgänger findet. Deshalb gilt: Die Geräte nach dem Benutzen immer abwischen. Die meisten Studios bieten dafür Desinfektionsmittel und Papier an. Trainiert man sitzend, ein Handtuch unterlegen. In der Dusche die eigenen Haare entfernen und beim Nachschminken schauen, dass der Puder nicht überall verteilt ist.

5

Im Fluss bleiben.
Geräte frei machen. Beim Trainieren hat niemand Lust, lange anzustehen. Deshalb die Übungssets immer kompakt und möglichst zusammenhängend machen und dann das Gerät wieder freigeben. Sollte doch eine längere Pause zwischen zwei Sets nötig sein, dazwischen andere zum Zug kommen lassen.

Don'ts.

Stöhnen und rinnende Nase: die No-Gos im Fitnesscenter.

1

Privatsache.
Diskretion. Oh ja, natürlich ist es unglaublich wichtig, wie sich der vielversprechende Flirt der besten Freundin entwickelt. Oder was der Angetraute gerade für einen Blödsinn angestellt hat. Aber ist es wirklich soooo wichtig, dass der ganze Raum mithören muss? Deshalb gilt: Private Themen auch privat besprechen, egal ob von Person zu Person oder am Handy. Das hat im Fitnessraum nämlich gar nichts zu suchen!

2

Parfumfreie Zone.
Dufte Sache. Natürlich wollen wir gut riechend durch den Tag gehen. Doch wenn es ans Workout geht, kann der Lieblingsduft auch einmal zu viel sein. Denn beim Schwitzen verändert sich der Säuremantel der Haut und damit der Geruch. Auch kommt es leichter zu Reizungen. Natur pur ist aber auch nicht die Lösung. Wenn der Tag also schon lange war: vor dem Workout kurz unter die Dusche. Man trainiert danach auch wirklich viel lieber.

3

Lärmbelästigung.
Ruhig bleiben. Oh ja, wir sind wirklich tapfer, dass wir uns mit so viel Gewicht herumquälen. Doch muss unser Stöhnen wirklich auch noch den Letzten im Raum darauf aufmerksam machen? Besser nicht. Deshalb: Lautes Stöhnen und Seufzen gar nicht erst angewöhnen. Ähnlich verhält es sich mit Singen. Auch wenn der Sound in den Kopfhörern noch so fährt – laut dazu zu schmettern ist tabu.

4

Privatshäre akzeptieren.
Keine Ratschläge. Es stimmt. Manchmal sehen wir Menschen beim Training zu, die Übungen so falsch machen, dass vielleicht sogar Verletzungsgefahr besteht. Trotzdem steht es niemandem zu, anderen ungebetene Ratschläge zu erteilen. Einzig und allein Trainer des Fitnesscenters sollten auf potenzielle Workoutfehler aufmerksam machen. Deshalb im Zweifelsfall einen Trainer darauf hinweisen – immerhin ist das sein Job.

5

Keine Keimschleuder.
Auskurieren. Nicht jede kleine Verkühlung ist gleich eine Ausrede, das Workout ausfallen zu lassen. Aber wenn die Nase rinnt wie ein Bach und man hustet wie eine rasselnde Kettensäge, dann ist es Zeit, zu Hause zu bleiben. So wird man schneller wieder fit und steckt niemanden mit seinen Keimen an.

Themen: Fitness, Workout