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Junge Mütter hinterlassen sich am Flughafen gegenseitig Post-Its & sprechen sich Mut zu

Ein Kind großzuziehen bedeutet unfassbar viel Arbeit. Und gerade mit einem kleinem Baby bedeutet eine Flugreise viel Aufregung. Deswegen hinterlassen sich auf einem Flughafen gerade hunderte junge Mütter gegenseitig motivierende Nachrichten. Wunderschön!

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Junge Mütter hinterlassen sich am Flughafen gegenseitig Post-Its & sprechen sich Mut zu

Was für eine Idee!

© Facebook: Grace Stevens

Reisen mit Baby? Anstrengend. Flugreisen mit einem kleinen Kind? Eigentlich absolute Horrorvorstellung. Schreiende Babys in der Flugkabine sind nun mal nervig. Egal, wie süß, egal, wie entzückend das Kleine auch sein mag. Und egal, wie hoch die eigene Toleranzgrenze ist. (Nicht umsonst warnt eine japanische Airline schon bei der Buchung vor schreienden Kleinkindern.) Wer mit Buzi reist, kann deswegen gar nicht oft genug daran erinnert werden, dass andere Eltern hinter dir stehen.

Genau das wollte eine Mutter aus Arizona, New York erreichen, als sie in der Facebook-Gruppe "Working Astoria Moms" Fotos teilte, die sie in einem Still-Raum am LaGuardia-Flughafen gemacht hatte. Auf den Bildern zu sehen? Hunderte von Post-Its, die Mütter in dem Still-Raum hinterlassen hatten.

»An alle reisenden Mütter - ich fühle gerade nur Liebe«

schrieb Grace Strevens, die diesen Motivations-Ball selbst ins Rollen brachte, wie sie weiter erklärte:

"Diese Post-Its voll mit motivierenden Nachrichten waren ein kleines Projekt von mir, als ich wieder anfing, am Flughafen zu arbeiten, nachdem meine Tochter im August 2019 auf die Welt kam. Ich startete die Initiative mit ein paar vereinzelten Nachrichten für andere Mütter und ließ in den Kabinen Post-Its und Stifte liegen, damit andere Mamas das Gleiche tun können. Und mein Plan ging auf! "

Der Plan ging auf? Ein Understatement, wie diese Fotos zeigen:

Grace Stevens Projekt geht auf!

Das Ziel von Grace Stevens?

"Ich bin eine berufstätige Mutter, die gelegentlich verreist, und ich dachte, ich könnte diese ermutigenden Botschaften teilen, um andere berufstätige und reisende Mütter in unserer Gemeinde zu inspirieren und zu unterstützen", erklärt Stevens in ihrem Posting. "Es ist eine schwierige Aufgabe, Reisen, Stillen oder Füttern eines Babys unter einen Hut zu bringen, und solche Nachrichten machen es ein wenig einfacher. Der Austausch von Ressourcen und Inspirationen mit anderen Müttern und Familien ist eine der besten Möglichkeiten, wie wir uns gegenseitig helfen können. Erziehung kann sich einsam fühlen. Wenn wir wissen, dass andere sich zuvor in einer ähnlichen Situation befunden haben und ermutigende Worte austauschen können, ist das einfach schön!"

Auch ihre Kollegen und Kolleginnen seien von der Idee begeistert und schauen immer, dass genügend Post-Its in den Still-Räumen aufliegen. Stevens hofft, dass die Nachrichten auch helfen, dass sich Mütter und junge Eltern gegenseitig mehr helfen und unterstützen. "Wenn wir uns gegenseitig mehr Liebe, statt genervter Blicke entgegenbringen könnten, wäre die Welt ein besserer Ort." Recht hat sie. Und genau daran werden wir denken, wenn wir das nächste Mal einer Mutter einen bösen Blick zuwerfen wollen, weil ihr Kind bizelt. We're all in this together.

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