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Vergesst Marie Kondos Aufräumtipps: Wir hören nur noch auf die Fly Lady!

Du räumst so selten auf, dass es bei dir jedes Mal wie ein Frühjahrsputz ist? Das klingt echt anstrengend... Und unnötig, wenn du folgende Tipps kennst!

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"Was dir keine Freude mehr bereitet, muss weg..." – wer Marie Kondos Aufräum-Show auf Netflix geschaut hat, weiß ganz genau, wie das mit dem Ausmisten geht. Doch wir bezweifeln, dass sich wirklich die gesamte Zuseherschaft an die Tipps hält, zumal viele davon mit dem neuerlichen Kauf bestimmter Produkte verbunden und auch so nicht wirklich alltagstauglich sind.

Trotzdem brauchen manche von uns einfach ein bisschen mehr Unterstützung von draußen, wenn es um häusliche Reinlichkeit geht. Nein, wir sprechen hier nicht von einer externen Putzkraft. Vielmehr geht es darum, dass wir uns schon mal gerne ein paar nützliche Tipps einflüstern lassen wollen, die uns zu einem dauerhaft ordentlichen Zuhause verhelfen. Dauerhaft, aber mit wenig Aufwand!

Diesmal ist es aber keine Marie Kondo, sondern eine Marla Cilley, deren Anweisungen wir folgen werden. Zugegeben, sie hat weder die stylischste Webseite, noch einen durchdachten, modernen Feed. Jedoch hat sie Erfahrung mit der Putzbranche. Denn laut ihrer Seite, hält sie seit 1999 Kurse ab, in denen sie Menschen zu ihrem ordentlichen Selbst verhilft. Wer sich in ihre Methode vertiefen möchte, sollte eines ihrer Bücher lesen.


Jedoch ist Cilley, die man vor allem unter dem Namen Fly Lady kennt, auch gütig genug, ihre Anfängertipps mit uns zu teilen. Und schon die allein führen uns auf den richtigen Pfad der Ordnung:

1

Alles fängt mit der Spüle an:
Ähnlich wie Marie Kondo hat auch die Fly Lady eine ganz eigene Herangehensweise an das Thema Aufräumen. So beginnt laut ihr alles mit einem sauberen Küchenspülbecken. Egal, was du also im Haushalt vorhast: Beginne damit, dein Geschirr zu waschen und dann die Spüle so sauber zu schrubben, dass sie glänzt! Laut Cilley soll dieser erste und sehr einfache Schritt das Selbstbewusstsein boosten und zeigen, wie leicht es ist, Ordnung ins Haus zu bringen.

2

Schuhe im Haus? Probier es mal aus!
In unseren Breitengraden trägt man – zum Glück! – eher selten Schuhe im Wohnbereich. Cilley ermutigt aber ihre KlientInnen sich durchaus so anzuziehen, als würden sie das Haus verlassen: Jeden Tag! Und das umfasst eben auch die Schuhe. Laut ihrer Webseite, soll das den Tatendrang stimulieren und einen noch bereiter für die Aufgaben des Tages machen.

3

Babyschritte führen auch zum Ziel:
"Die Unordnung ist nicht binnen eines Tages in dein Zuhause gezogen, deshalb musst du es auch nicht binnen eines Tages beseitigen!", schreibt die Fly Lady auf ihrer Seite. Und da hat sich nicht ganz unrecht!

4

Kurze Intervalle reichen:
Für den ganzen Basic-Kram wie Wäschewaschen, Staubsaugen, Bettmachen und Küche Aufräumen sollte man sich eine Stunde Zeit nehmen und dann richtig durchziehen. Denn viel länger dauert das wirklich nicht! Wenn man einen Frühjahrsputz plant, sollte man jeden Raum an einzelnen Tagen, aber dafür umso gründlicher bearbeiten.

5

Pausen sind fein:
Putzen muss kein Marathon sein! Man solle fixe Pausen einlegen und kurz durchschnaufen, um wieder mit voller Kraft in die Aufgabe zu starten. Dies empfiehlt Cilley aber nicht nur, wenn es um das Thema Ordnung geht, sondern bei allen Aufgaben des Alltags, die man bewältigen muss.

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