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Foodblog: "Chestnut & Sage"

Julia ist mit ihrem Blog "Chestnut & Sage" in der Kategorie "Vegetarisch & Vegan" für den "AMA Food Blog Award 2013" nominiert - uns verriet sie, was sie immer in ihrem Kühlschrank hat und eines ihrer Lieblingsrezept zum Nachkochen bzw. Nachbacken.

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Foodblog: "Chestnut & Sage"
© Chestnut & Sage

WOMAN: Wie bist du auf das Foodbloggen gekommen?

Julia: Schon als Kind hatte ich die größte Freude daran, meine Brote kunstvoll zu belegen. Während meine Familie mit dem Abendessen längst fertig war, war ich noch auf der Suche nach der perfekten Zutat für meine kulinarischen Kunstwerke. Diese Freude am Essen zubereiten (und natürlich am Essen selber) habe ich mir behalten und so wuchs die Idee mit dem eigenen Foodblog zu starten.

WOMAN: Woher holst du dir deine Inspiration?

Julia: Die Ideen für mein Blog sammle ich bei meiner Familie, auf Reisen, in Kochbüchern und Magazinen oder auf den ganzen wundervollen Foodblogs, die es mittlerweile gibt.

Crostini mit Erbsenpüree.

WOMAN: Dein Blog heißt "Chestnut & Sage" - wie bist du auf diesen Namen gekommen?

Julia: In einer englischen Kochzeitschrift hatte ich eine Truthahn-Füllung gesehen, ein "Chestnut and Sage Stuffing". Und die botanische Kombination aus Maronen und Salbei fand ich ausgesprochen wohlklingend, schön weich und rund. Und dann hatte ich den nussigen Duft gerösteter Maronen in der Nase, wie er an kalten Wintertagen und auf Weihnachtsmärkten warme Hände und köstliche, süße Knabberei gleichzeitig verspricht. Dazu das kräftige und herbe Aroma des Salbeis, der eukalyptusartig und ein wenig bitter ist, dabei aber auch eindringlich und unverwechselbar, so entstand mein Blogname.

WOMAN: Was ist das Besondere an deinem Webblog?

Julia: Das besondere an chestnutandsage.de ist, dass ich versuche mein Blog wie einen virtuellen Esstisch zu gestalten, an den ich meine Besucher herzlich einlade Platz zu nehmen. Dort serviere ich ihnen dann ein leckeres vegetarisches Gericht, eine gute Brotzeit oder (immer öfter) ein Stückchen Kuchen und versuche, sie so gut wie möglich mit kleinen Geschichten und Anekdoten zu unterhalten.

Schokoladeneis.

WOMAN: Was ist immer in deinem Kühlschrank?

Julia: In meinem Kühlschrank findet sich immer etwas Käse, vor allem Parmesan und Büffelmozzarella. Außerdem Hefe, Butter und Eier.

WOMAN: Verrätst du uns noch eines deiner Lieblingsrezepte?

Julia: Ich liebe Pizza, in allen Variationen. Am liebsten ganz einfach, nur mit frischen Tomaten, Büffelmozzarella und Basilikum oder ein bisschen raffinierter mit Feigen, Ziegenkäse und Thymian. Und indisches Essen steht auch ganz weit oben. Und Kuchen! Es gibt einfach zu viel Gute :-)

Rezept-Tipp von Julia: Mandel-Küchlein mit Aprikosen.

Und so gelingt euch der Guglhupf:

Zutaten:

  • 50 g getrocknete Aprikosen
  • 125 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 40 g Muscovadozucker
  • 2 Eier
  • 15 g Dulce di leche
  • 15 g Mandelmus
  • 1 Kardamomkapsel, die Samen fein gemörsert
  • 125 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 50 g weiße Schokolade, geraspelt
  • 25 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

1


Die getrockneten Aprikosen im Mixer zerkleinern und mit ein bisschen heißem Wasser übergießen, damit sie weicher werden.

2


Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

3


Die Butter und den Zucker schaumig schlagen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Nach und nach Eier, Dulce die Leche und Mandelmus unterrühren.

4


Das Backpulver mit dem Mehl vermischen, in die Butter-Zucker-Eier-Mischung sieben und unterrühren. Die geraspelte Schokolade und die gemahlenen Mandeln unterheben.

5


Das Wasser der Aprikosen abgießen, diese ein wenig ausdrücken und dann in den Teig mischen.

6


Den fertigen Teig in die Förmchen geben und für etwa 25 Minuten backen, dann aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.

Tipp: Wer keine Mini-Guglförmchen hat, kann auch eine Kastenform von 25 cm verwenden. Dann müssen die Zutaten allerdings verdoppelt werden.

Thema: Foodblogs

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