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Forever Young

Drehen Sie das Rad der Zeit zurück, und holen Sie mit Ernährung, Bewegung und Pflege das Beste aus sich heraus. Wir zeigen 13 Tipps für "ewige" Jugend!


Forever Young

Zeit für eine Veränderung! Schenken Sie Ihrem Körper und Ihrer Gesundheit mehr Aufmerksamkeit – es lohnt sich. Zahlreiche aktuelle Studien beweisen, dass mit einigen einfachen Lebensstiländerungen nicht nur das Gefühl völlig anders wird, sondern auch den Zellen eine erfolgreiche Frischekur verpasst wird.

Der Clou: Die Durchblutung wird besser, die Haut frischer, die Kondition steigt – wir wirken nicht nur um zehn Jahre jünger, sondern fühlen uns auch so. Ein Versprechen, das wir nur allzu gern glauben wollen!

Und das ganz ohne einschneidende Eingriffe oder große Umstellungen. Wie Ihnen das mit Bewegung, Ernährung und speziellen Pflegetipps gelingt, verrät WOMAN hier:

Schlanke Zeiten.
Dünnere Menschen leben länger und gesünder. Laut WHO sollte der
Bauchumfang bei Frauen nicht mehr als 80 Zentimeter betragen. Das hilft Zivilisationskrankheiten wie etwa Herz-Kreislauf-Problemen effektiv vorzubeugen. Gleich nachmessen – und mit Workout und Fitness beginnen!

Verschnaufpause erlaubt.
Kennen Sie die Ansicht, dass der Körper erst nach einem
halbstündigen Training auf die Fettreserven zurückgreift und wir uns deswegen möglichst lange mit niedriger Intensität bewegen sollen? Stimmt nicht! Energie wird von der ersten Minute an verbrannt.

Und wie japanische Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben, sind es nicht nur die Dauer und die Intensität, die die Fettverbrennung steuern. Auch kleine Pausen wirken Wunder. Wer nach einer Stunden Workout eine Viertelstunde aussetzt, um dann noch eine zweite (auch kürzere) Einheit einzulegen, schaltet den Turbo ein und geht seinen Speckröllchen so richtig ans Eingemachte.

Nicht bis zum Schluss essen.
Haben Sie schon einmal von der japanischen Inselgruppe Okinawa gehört? Auf dieser gibt es mehr Hundertjährige als sonst irgendwo auf der Welt. Das Geheimnis der Okinawer soll aber nicht in den Genen liegen, sondern ist vielmehr in ihren Essgewohnheiten verborgen. Während wir gern schlemmen, bis wir nicht mehr können, füllen sich die Inselbewohner den Magen immer nur so an, dass immer noch etwas Platz bleibt.

Voraussetzung: die Ernährung ist ausgewogen. Der Körper lernt, das, was er bekommt, optimal einzuteilen! Die Einwohner bleiben schlank, agil und werden seltener krank.

Der richtige Beat.
Eine britische Studie beweist, dass der MP3-Player der perfekte Begleiter beim Fitnesstraining ist. Voraus- gesetzt, man legt den passenden Sound ein. Die beste Wirkung erzielt man bei etwa 130 Schlägen pro Minute, da fühlt sich das Workout auch gar nicht anstrengend an. Tipp: Probieren Sie es mit „Don’t Stop The Music“ von Rihanna, „Mercy“ von Duffy oder „Just Dance“ von Lady Gaga. Diese Songs haben den richtigen Beat. Zumba-Musik gibt es hier.

Sport macht satt.
Britische Forscher machen es nun offiziell: Training reduziert das Hungergefühl. Sie profitieren von einem regelmäßigen Work-
out also doppelt: zum einen, weil Fett abgebaut und Muskeln auf- gebaut werden; zum anderen, weil auch im Anschluss keine Heißhungergefühle entstehen. Wenn das keine Motivation ist, mehr Bewegung zu machen!

3.000 Schritte.
Wer glaubt, dass er zum Leistungssportler werden muss, um von Bewegung zu profitieren, der irrt. Schon ab 3.000 Schritten mehr pro Tag ist eine Wirkung auf den Gesundheitszustand messbar.
Das entspricht etwa einem schnelleren Spaziergang von einer halben Stunde. Hand aufs Herz: Das ist für jeden machbar. Am besten Schrittzähler kaufen!

Schlaf hält fit
Etwa 7 Stunden und 15 Minuten Bettruhe braucht ein Erwachsener. Natürlich gibt es auch Ausnahmen manche Menschen benötigen viel mehr oder viel weniger. Eine US-Studie brachte ein lustiges Ergebnis: Die Schlafdauer korreliert mit dem Glücklichkeitsfaktor. Wer in der Nacht 7 Stunden schläft statt 6, der fühlt sich genauso glücklich, als ob er 90.000 Dollar (etwa € 65.000,–) mehr im Jahr verdienen würde. Wenn das kein Grund ist, einmal früher ins Bett zu gehen!

Lebenselixier Wasser.
Flüssigkeit ist ganz elementar für den menschlichen Körper.
Wir sollten, abhängig vom Alter, mindestens 1,5 Liter Wasser , verdünnte Fruchtsaftmischungen oder ungesüßte Früchtetees zu uns nehmen, besser wären 2,5 Liter. Und pro Stunde Bewegung erhöht sich der Bedarf um einen weiteren Liter, den wir währenddessen herausschwitzen. Nicht nur, dass Wasser einer der Hauptbestandteile des Körpers ist – wir bestehen zu 60 Prozent daraus –, sondern auch die Haut profitiert. Unsere Oberfläche enthält allein schon 7,5 Liter Wasser. Wird zu wenig getrunken, wirkt diese schnell fahl und ungesund.

Immer mit Köpfchen.
Brainfitness ist ein Wort, das in den vergangenen Jahren zu Recht in Mode gekommen ist. Wer seine grauen Zellen in Schwung bringt, gewinnt. Ob einfache Kreuzworträtsel, Merklisten wie zum Beispiel Einkaufszettel oder auch Schachspielen – im Alter geistig noch voll auf der Höhe zu sein, ist ein erstrebenswertes Ziel. Auch wenn uns die Elektronik immer mehr Denkaufgaben abnimmt, steuern Sie bewusst dagegen, merken Sie sich zum Beispiel möglichst viele Telefonnummern auswendig. Denn mit geistiger Betätigung lassen sich Studien zufolge auch Alterserkrankungen wie z. B. Alzheimer hinausschieben. Und Freunde und Bekannte sind ebenfalls beeindruckt, wenn man eine Nummer ohne nachzuschauen locker zitieren kann.

Finger weg.
Manche Dinge haben wir schon tausendmal gehört, und den- noch wollen wir es nicht so echt wahrhaben: Rauchen und zu viel Alkohol sind Gift für den Körper, machen uns krank und lassen uns alt aussehen. So sind die Falten bei jungen Raucherinnen dreimal so tief wie jene von gleichaltrigen Nichtrauche- rinnen. 40-Jährige haben durch den blauen Dunst oft schon das biologische Hautalter einer 60-Jährigen erreicht, der Teint wirkt großporig, unrein und gräulich-blass. Ähnlich verhält es sich mit Alkohol: Höchstens ein halber Liter Bier oder ein viertel Liter Wein pro Tag sind erlaubt. Wer mehr trinkt, riskiert Gesundheitsschäden. Männer sollen nicht mehr als 0,5 bis 0,6 Liter Bier oder 0,25 bis 0,3 Liter Wein pro Tag trinken, Frauen vertragen gar nur die Hälfte davon. Und an mindestens zwei Tagen pro Woche sollte man sich eine Pause gönnen und gänzlich auf Alkohol verzichten!