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8 nervige Fragen, die jeder Schwangeren gestellt werden

Nicht nur, dass jeder auf einmal deinen Bauch ungefragt begrapscht, dir werden als Schwangere auch die immergleichen, echt nervigen Fragen gestellt:

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8 nervige Fragen, die jeder Schwangeren gestellt werden
© Photo by freestocks.org on Unsplash

Schwanger zu sein ist wunderbar (wenn man mal die Anfangs-Übelkeit überwunden hat). Wirklich: Es gibt keine bessere Zeit. Aber auch die beste Zeit hat ein paar Momente, die man sich sparen könnte. Nicht nur, dass auf einmal jeder deinen Babybauch als Freiwild betrachtet und Menschen ohne zu fragen auf dir rumtatschen und streicheln – dir werden auf einmal extrem intime Fragen gestellt. Das nervt. Egal, ob es die Schwiegermama ist oder eine Kollegin: Hier die 8 häufigsten und nervigsten Fragen, die Schwangeren gestellt werden – und wie du am besten reagierst.

1. "Habt ihr es schon länger probiert?"

"Na: Wie oft hat es bei euch in der Kiste gerappelt, wie war denn euer Sexleben in letzter Zeit so?" Peinlich! So würde niemand die Frage stellen – und trotzdem läuft es aufs Selbe raus. Die Wahrheit: Es geht wirklich niemanden an, ob ihr schon länger einen Kinderwunsch hattet oder ob die Schwangerschaft ein "Unfall" war. Die beste Antwort ist eine ausweichende: "Wir sind unglaublich aufgeregt und können es gar nicht erwarten, die kleine Person da zu treffen."

2. "Und, habt ihr schon einen Namen? Ich finde ja XYZ super..."

Wenn ihr schon einen Namen habt und du ihn verkünden willst: Go for it! Stell' dich nur darauf ein, dass du jetzt ungefragt Meinung serviert bekommst. "Oh Gott, ich hatte einen Leon in meiner Klasse, der war ein kompletter Idiot!" Möglicherweise auch: "Seid ihr sicher, dass ihr eurem Kind einen so ungewöhnlichen Namen geben wollt? Pfuh, nicht, dass sich dann alle lustig machen." Oder, schlimmer noch: Es starten Verhandlungen. "Deiner Oma würde es wirklich viel bedeuten, wenn der zweite Name Gertrude wäre..." Eine gute Möglichkeit, um all das abzuwehren: "Noch nicht, wir grenzen gerade ein." Oder: "Du wirst der Erste sein, der es erfährt ... nach dem Baby."

3. "Was für einen Kinderwagen werdet ihr kaufen?"

Eine ansich unschuldig klingende Frage - aber um den Kinderwagen ist mittlerweise ein echter Glaubenskrieg ausgebrochen. Es handelt sich nicht mehr um das Transportmittel für ein Baby, sondern um ein Statussymbol, das sofort in Lager teilt. "Ein Bugaboo? Du weißt schon, dass das Kind darin kotzen wird?" Oder: "Ein Graco? Hm. Ich weiß nicht. Das Baby LEBT ja quasi in dem Wagen. Da solltet ihr schon mehr ausgeben..." Die besten Reaktion auf die Frage: "Wir recherchieren gerade. Aber wenn wir einen Rat brauchen, dann kommen wir auf dich zu."

4. "Du wirst schon Stillen, oder?"

Nochmals: Das ist wirklich extrem persönlich! Nicht jede Frau möchte stillen, nicht jede Frau kann stillen. Ob man seinem Baby die Brust geben wird, ist zutiefst individuell. Sich bereits im Vorfeld rechtfertigen und erklären zu müssen ist einfach nicht notwendig. Zumal du dann erneut mit fast religiösem Eifer belehrt oder verunsichert wirst: "Viel Glück, ich habe das Stillen gehasst!" kann genauso kommen wie: "Es ist das Beste für dein Kind, wenn du es nicht machst, versorgst du dein Baby nicht mit allen Nährstoffen!"

5. "Lässt du dir einen Kreuzstich geben?"

Auf die Antwort: "Keine Ahnung!" folgt mit fast 100prozentiger Wahrscheinlichkeit ein ziemlich verstörender und atemloser Bericht über eine extrem schmerzhafte Geburt, die nur dank eines Kreuzstichs halbwegs zu überleben war. Der folgt auch, wenn du "Ja, wahrscheinlich" sagst. Oder "Nein, ich will das ohne Schmerzmittel durchstehen." Es spielt keine Rolle. Am besten sagst du: "Ich bespreche das mit meinem Freund und der Hebamme." Punkt. Und die Horror-Stories würgst du einfach ab.

6. "Könnt ihr das überhaupt finanzieren?"

Eine Schwangerschaft kann dazu führen, dass dich Menschen völlig ohne Genierer nach deiner finanziellen Situation befragen. Statt ihnen deine Kontodaten zwecks Einblicks zu übermitteln, kannst du einfach nur sagen: "So wie jeder andere Mensch auch. Indem wir eine Rechnung nach der anderen bezahlen."

7. "Soll ich dir mal die Geschichte von XYZs Geburt erzählen?"

Man darf sich ja schon glücklich schätzen, wenn überhaupt gefragt wird. Manche Menschen tauchen einfach völlig naht- und übergangslos in ihre traumatischen Geburtserlebnisse. Wolltest du wissen, wie Gudruns Fruchtblase mitten auf der Mariahilfer Straße geplatzt ist? Dass das Krankenzimmer bei Marions Geburt aussah wie ein Schlachthof? Keine Sorge, Höflichkeit ist hier falsch am Platz. Unterbrich' die Story einfach, indem du freundlich sagst: "Ich bin eigentlich recht nervös wegen der Geburt, deshalb würde ich dich bitten, nicht weiter zu erzählen. Lass' uns unsere Erlebnisse abgleichen, wenn ich mein Baby auf die Welt gebracht habe."

8. "Eiiiiiiiii – darf ich mal deinen Bauch berühren?"

Der Klassiker. Die Wahrheit: Ob die Betatschung als nervig empfunden wird, hängt alleine mit der betatschenden Person zusammen. Deine kleine Nichte? Darf immer auf deinen Babybauch tätscheln. Die Frau im Supermarkt? Sicher nicht, absolut creepy! Es ist völlig in Ordnung zu sagen: "Ich fühle mich heute ein wenig unwohl, also sorry!" Kein Mensch kann dagegen ankommen.

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