Ressort
Du befindest dich hier:

Knuppe: im Kampf gegen Tetanus

Franziska Knuppe, selbst Mutter einer Tochter, reiste auf die Philippinen, um sich im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen zu engagieren.


Franziska Knuppe
© Pampers für UNICEF

Als Aktionsbotschafterin unterstützt Model Franziska Knuppe im Jubiläumsjahr die Initiative "1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis" von Pampers für UNICEF. Zum zehnten Mal heißt das Ziel: Tetanus bei Müttern und Neugeborenen weltweit zu besiegen – denn immer noch sind 71 Millionen Frauen und ihr Nachwuchs auf der ganzen Welt von Tetanus bedroht.

Im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen werden Frauen im gebärfähigen Alter geimpft. Bei der Geburt übertragen sie den eigenen Impfschutz auf ihr Baby, das dann ebenfalls für die ersten zwei Monate geschützt ist. Pampers spendet deshalb von Oktober bis Dezember 2015 mit jedem Kauf einer Packung Feuchttücher oder Windeln mit dem UNICEF -Logo den Gegenwert einer lebensrettenden Impfdosis gegen Tetanus an das UN-Kinderhilfswerk.

Um sich einen Eindruck von den Erfolgen und Fortschritten des Impfprogramms sowie den Hintergründen der Krankheit zu verschaffen, reiste Franziska Knuppe im Mai 2015 auf die Philippinen. "Noch immer sind 40 Prozent der Neugeborenen und jede zweite Frau auf den Philippinen nicht gegen Tetanus geimpft. Es ist beeindruckend zu sehen, dass die Hilfe trotz der widrigen Umstände ankommt und sich die Situation (...) stetig verbessert. Ich bin stolz, ein Teil dieses Projekts zu sein."

Franziska Knuppe

Ein Leben nach dem Taifun

Als Tochter einer Kinderärztin hat die 40-Jährige eine Vorstellung davon, wie lebensnotwendig Impfungen gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen sowie der kontinuierliche Aufbau der Gesundheitsversorgung nach dem Taifun Haiyan, der im November 2013 schwere Verwüstungen anrichtete, sind: "Besonders in den ländlichen Regionen gibt es nur wenige Krankenhäuser und Gesundheitsstationen. Deshalb werden Geburten zum Teil noch zu Hause und auf traditionelle Weise durchgeführt. Dabei wird zum Beispiel die Nabelschnur mit einem angespitzten Bambusstock durchtrennt. Das Risiko für das Neugeborene und die Mutter, sich so mit Tetanus zu infizieren, ist sehr hoch."

Welche Eindrücke hat Franziska Knuppe mit nachhause genommen? "Als Mutter hat mich besonders berührt, was mir einige der Mütter, mit denen ich sprechen konnte, von ihren Erlebnissen während des Taifuns erzählt haben. Bei einer von ihnen haben während des Taifuns die Wehen eingesetzt. Das allein muss schon eine schwierige Erfahrung gewesen sein. Leider hat sich ein paar Tage später herausgestellt, dass sich das Baby bei der Geburt mit Tetanus infiziert hatte. Die Mutter war nicht geimpft. Obwohl das Kleine medizinisch versorgt wurde, so gut das nach dem Sturm möglich war, konnte es nicht gerettet werden. Das hat mich tief berührt. Diese schrecklichen Geschichten gehen unter die Haut und verdeutlichen einem mehr als alles andere wie wichtig es ist weiterzumachen."

Seit Beginn der Aktion konnten schon 100 Millionen Mütter und ihre Babys vor Tetanus geschützt werden, Knuppe betont aber: "Wir haben schon viel erreicht, aber jährlich sterben immer noch 49.000 Babys in ihrem ersten Lebensmonat an Tetanus, obwohl dies durch einfache Impfungen verhindert werden kann. Wir brauchen jede Hilfe, um weitere Leben zu retten und die Krankheit besiegen zu können."

Franziska Knuppe