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Frau im Job: Benachteiligt!

Frauen verdienen im Schnitt um 24 Prozent weniger als Männer. Gezielte Diskriminierung beim Gehalt ist nur ein Grund dafür.


Frau im Job: Benachteiligt!
© Bokmeier

Mit Menschen zu tun haben, die neuesten Haircuts stylen, immer imTrend mit der Mode und den Models: Friseurin zu werdenwar immer der Traumjob von Veronika Hawranek aus Wien. In wenigen Monaten wird sie ihre Lehre abgeschlossen haben und sich nicht mehr mit ihrem mageren Lehrlingssalär von 550 Euro brutto begnügen müssen. Sehr viel dicker kommt es trotzdem nicht: 1.000 Euro brutto pro Monat werden künftig auf dem Gehaltszettel stehen. Sechs Jahre später stünden ihr laut Kollektivvertrag bloß 1.290 Euro brutto zu.

Anders bei Jürgen Waldrauch, der als Lehrling ebenso schon auf der Zielgeraden läuft. Job in spe: EDV- und Kommunikations-techniker. Der 19-Jährige lukriert schon jetzt immerhin 1.091 Euro brutto im Monat – und hat noch nicht einmal ausgelernt. Als Berufseinsteiger bleibt dem jungen Wiener immer noch die Wahl, ob er im Bereich Technik, Marketing oder Verkauf Fuß fassen will. Ein vielseitiges Spektrum an Möglichkeiten tut sich auf. Wenn er sein Lehr-abschlusszeugnis in Händen hält, winkt ein Einstiegsgehalt von 1.0621 Euro brutto. – Einstieg, wie gesagt. Denn die Karriere- und Gehaltsperspektiven sind für den jungen Techniker dann praktisch nach oben hin bis in die Topetagen offen: Sogar der Vorstand der Telekom ist mit ehemaligen Lehrlingen besetzt. Friseurin Veronika Hawranek hingegen kann es mit viel Engagement zur Salonleiterin bei ihrem Arbeitgeber schaffen. Mit 2.500 Euro brutto wäre der Plafond erreicht.

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